Weltgeschichte:
Bislang unbekannte Tonaufnahmen dokumentieren Kennedys letzte Stunden

Er war einer der mächtigsten Männer der Welt, verhinderte einen Atomkrieg, brachte aber mit der waghalsigen Intervention der USA in der Schweinebucht auf Kuba die Welt an den Abgrund: John F. Kennedy, den am 22. November 1963 in Dallas ermordeten 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Bis heute ist JFK eine Legende, doch auch seine Ermordung ist ungeklärt.
Jetzt hat die JFK Library 45 Stunden Tonband-Aufnahmen veröffentlicht, die JFKs Sicht auf die Themen der damaligen Zeit darlegen, die bis heute Wirkung haben. Doch auch menschliche Aspekte kommen dabei vor.
Mehrere Aufnahmen zeigen einen Präsidenten, der die Tragweite des Vietnam-Kriegs durchaus einzuschätzen weiß. Bis heute haben die USA ein Trauma von diesem Krieg, der verloren wurde. Eine Aufnahme belegt ein Gespräch zwischen JFK und seinem Secretary of Defence, dem Verteidiungsminister Robert McNamara. Kennedy ist besorgt über die Entwicklung. McNamara relativiert die Besorgnisse JFKs nicht.
Menschlicher macht diese Aufnahme den Präsidenten: Am 10. Oktober 1963 besuchen ihn seine Kinder im Oval Office. Die Kennedy-Familie begeisterte die US-Bürger auch deshalb, weil ein junger, gutaussehender Mann mit seiner wunderschönen Frau und seinen Kindern den amerikanischen Traum abbildete. Erst später sollte die Welt von Affären Kennedys erfahren.
Die wichtigsten Aufnahmen kann man auch auf dieser Seite anhören: Link.
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