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18.05.2012 Regensburg

Justiz

Zidane 2.0? 19-Jähriger wegen Kopfstoß in der Disko vor Gericht


Foto: Günter Staudinger
Weil er vor einer Regensburger Disko einem anderen Gast einen Kopfstoß verpasst haben soll, steht ein 19-jähriger Mann am Donnerstag, 24. Mai, wegen vorsätzlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht Regensburg. Das Opfer erlitt durch den Angriff eine Zertrümmerung des Nasenbeins sowie eine Verletzung der Stirnwand.

Es ist mittlerweile fast schon traurige Gewohnheit: Wo gefeiert wird, da kommt es irgendwann auch zu Gewalttaten. Laut Staatsanwaltschaft war dies auch im November des vergangenen Jahres vor der Regensburger Suzie-Wong-Lounge nicht anders.


Aus bisher unbekannten Gründen soll der 19-jährige Angeklagte seinem Opfer einen Kopfstoß verpasst haben. Diese Art des Angriffs hat spätestens seit dem WM-Finale 2006 traurige Berühmtheit erlangt. Anders als in besagtem Endspiel soll dieser Kopfstoß allerdings nicht auf die Brust, sondern mit voller Wucht in das Gesicht des Opfers gegangen sein. Dabei wurde das Nasenbein des Opfers zertrümmert und auch die Stirnwand schwer verletzt.

 

Jetzt muss sich der Angeklagte wegen vorsätzlicher Körperverletzung vor dem Jugendrichter verantworten. Sollten sich die Anklagepunkte als wahr herausstellen, kann der junge Mann sicher mit mehr als nur mit einer Roten Karte rechnen.
 

Autor: Marius Volkmann

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