08.08.2017 Stadt und Landkreis Regensburg

Maltz-Schwarzfischer gibt Vorsitz ab

SPD-Frauen in Stadt und Landkreis Regensburg mit neuer Führung

Die neugewählte Vorsitzende Carolin Salvamoser ist die Fünfte von links.
Foto: AsF Unterbezirk Regensburg
Zwölf Jahre lang hatte Gertrud Maltz-Schwarzfischer die SPD-Frauen aus Stadt und Landkreis Regensburg, die AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) im Unterbezirk Regensburg, als Vorsitzende geleitet.

Damals gründete die jetzige Bürgermeisterin die AsF in Regensburg neu mit dem Ziel, die Frauen in der SPD zu vernetzen. Bei der diesjährigen Unterbezirkskonferenz der AsF Regensburg am Samstag, 29. Juli, trat Maltz-Schwarzfischer aufgrund des begrenzten Zeitbudgets, das ihr das Bürgermeisteramt lässt, nicht mehr für den Vorsitz an. "Mein Herz hängt an der AsF Regensburg und ich werde euch auch weiterhin aktiv begleiten. Es ist sehr wichtig, dass wir uns als Frauen untereinander vernetzen und uns für die Umsetzung von Gleichstellung in allen Lebensbereichen weiterhin engagiert einsetzen", so Maltz-Schwarzfischer zu ihren Genossinnen.

 

Auch der SPD-Unterbezirksvorsitzende und Wenzenbacher Bürgermeister Sebastian Koch wies in seinen Grußworten darauf hin, dass Gleichstellung in vielen Lebensbereichen noch nicht umgesetzt sei, sondern weiterhin eine wichtige Aufgabe bleibe, die insbesondere die SPD tatkräftig vorantreibe. "Die SPD hat in der Großen Koalition in Sachen Gleichstellung etwa mit der Ausweitung des Mutterschutzes, mit der Frauenquote für Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen oder mit dem Elterngeld Plus vieles erreicht, während die Union gleichstellungspolitisch nur Rückschritte in die Wege leitet. Immerhin waren es die Stimmen von CDU/CSU, die gegen ein Rückkehrrecht von Teilzeit zu Vollzeit stimmten und Frauen somit weiterhin nach einer Auszeit für die Familie berufliche Hürden hochziehen", so Koch.

 

Zur neuen AsF-Vorsitzenden im Unterbezirk Regensburg wurde die 33-jährige Carolin Salvamoser gewählt. Während ihrer ehrenamtlichen Arbeit bei den Jusos, in der sie unter anderem auch als stellvertretende Juso-Landesvorsitzende tätig war, wirkte sie am gleichstellungspolitischen Profil der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in Bayern mit, zum Beispiel an den Forderungen zur ausreichenden Finanzierung der Frauenhäuser in Bayern, zur Einführung der Errungenschaftsgemeinschaft als gesetzlichen Güterstand oder zu besonderen Schutz- und Präventionsmaßnahmen für geflüchtete Frauen. "Jetzt will ich meine Energie hier für die Belange vor Ort einbringen. Themen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Altersarmut von Frauen oder Sexismus sind Themen, mit denen sich viele Regensburgerinnen beschäftigen, weil sie eben auch auf sie zutreffen. Sie müssen wir für unseren Kampf für Gleichstellung gewinnen", so Salvamoser.

 

Die neue Führungsspitze wurde durch die Wahl von Ursula Hildebrand und Dr. Carolin Wagner zu den beiden stellvertretenden Vorsitzenden vervollständigt.

Autor: Pressemitteilung

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