wahlen
27.05.2012 Obertraubling

Im Einsatz für andere

Respekt! 25 Jugendfeuerwehren schwitzten fürs Leistungsabzeichen


Foto: Alois
Fünfundzwanzig Jugendfeuerwehrgruppen der Stadt und des Landkreises Regensburg erwarben am Samstag bei brütender Hitze auf der Sportanlage in Obertraubling die begehrte Deutschen Jugendspange. 225 Jugendliche stellten sich den Prüfern um ihr in vielen Übungsstunden erworbenes Können und Wissen zu zeigen.

mehr Bilder ansehen
Fotostrecke
mit
58 Bildern



Staffellauf, Kugelstoßen, das Kuppeln einer 90 Meter langen C-Druckleitung ohne das ein Schlauch nur eine leichte Verdrehung hatte, den Aufbau zum Löschangriff mit Kuppeln einer Saugleitung sowie theoretisches Wissen wurden vorgeführt oder abgefragt. Es war eine fünffache Leistung innerhalb der Gemeinschaft der taktischen Gliederung der Löschgruppe (9 Frau/Mann) erforderlich. Die Leistungsbewertung erstreckt sich dabei auf gute persönliche Haltung und geordnetes und geschlossenes Auftreten, auf Schnelligkeit und Ausdauer, auf Körperstärke und Körpergewandtheit und nicht zuletzt auf ausreichendes feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen und Können.


Die Prüfung leiteten Franz Liegl (Feuerwehrschule Lappersdorf), Kreisbrandinspektor Herbert Ulbrich (Landkreis Neumarkt) und stv. Kreisjugendwart Marco Greil (Landkreis Cham). MdL Tanja Schweiger und Obertraublings dritte Bürgermeisterin Gertraud Grief waren unter den Ehrengästen.


Die Vorbereitung und Gestaltung des Wettkampfplatzes übernahmen die Wehren der Gemeinde Obertraubling. Besonders erwähnenswert, ist die Tatsache dass der Kreisbrandmeisterbezirk Süd II, den Kreisbrandmeister (KBM) Hans Hopfensperger aus Pentling leitet mit sechs Gruppen (54 Teilnehmern) angetreten ist. Zu Süd II gehören die Gemeinden Obertraubling (4 Wehren) und Pentling (7). Regensburgs Kreisjugendwart Josef Steinberger lobte die ausgezeichnete Leistungen und die Disziplin der Teilnehmer.
Kreisbrandrat Waldemar Knott sagte:„ Flammendes Inferno, lautet der Titel eines bekannten Kinofilms, der als Kassenmagnet die Zuschauer vor die Leinwände zog. Inhalt: Ein Hochhaus steht in Flammen, verzweifelt versuchen Menschen, sich zu retten. Ebenso verzweifelt trachten Feuerwehrleute, des Brandes Herr zu werden. Warum erwähne ich das? Ich will damit aufzeigen, dass Feuer eine lebensbedrohende Gefahr für den Menschen darstellen kann. Ich möchte aber ebenso darauf hinweisen, dass es mutige und einsatzbereite Männer und Frauen gibt, die sich dieser Gefahr stellen und sie einzudämmen versuchen.

 

Tagtäglich erreichen uns Nachrichten, dass durch Brände Menschenleben in Gefahr gerieten, dass Menschen sterben mussten. Doch trotz dieser Schockmeldungen hat die Brandgefahr heute nicht mehr den Schrecken, der ihr noch vor wenigen Jahrzehnten anhaftete. Dies ist unseren Feuerwehren zu verdanken, Sie sind schnell, gut ausgebildet, einsatzfreudig und selbstlos hilfsbereit. In unseren 177 Freiwilligen Feuerwehren leisten rund 7.300 Männer und Frauen und ca. 1.800 Jugendliche Dienst am und für den Nächsten. Rund um die Uhr stehen sie bereit, um zu löschen, zu retten, zu bergen und zu schützen. Der Ausbildungsstand der Jugendfeuerwehr ist Weise hoch, und die Erfolge beweisen, dass die Mitglieder gerne bereit sind, Einsatz und Leistung zu erbringen. Freiwillig und ohne Entgelt, und dies in einer Zeit, in der der Begriff Leistung als Tugend bei vielen verpönt ist, keineswegs aber selbstverständlich ist“. (ae)
 

Autor: ae
Weitere Nachrichten aus dem selben Ort: