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16.08.2012 Regensburg

Neues Faltblatt:

Regensburg informiert über Sanierung im Welterbe


Wer kundtut, ein denkmalgeschütztes Haus sanieren oder umbauen zu wollen, erntet oft zuerst Unverständnis. Zu kompliziert, zu umständlich und letztlich auch zu teuer, lauten die allgemeinen Vorurteile. Ein Faltblatt der Stadt Regensburg hilft Interessierten dabei, Fakten und Fiktion auseinanderzuhalten.

Das Faltblatt mit dem Titel "Kompliziert und unbezahlbar? Sanieren im Welterbe – warum es sich lohnt" richtet sich an Hausbesitzer, Vermieter, Investoren und Interessierte, die sich über den Umgang mit denkmalgeschützten Häusern in Regensburg informieren möchten.

 

Denkmäler beanspruchen wegen ihres besonderen Wertes auch besonderen Schutz. Dabei wird zwischen Einzeldenkmälern und Ensembleschutz unterschieden: So genießen einzelne Gebäude der Altstadt zwar keinen Schutz als Einzeldenkmal, sehr wohl aber im Kontext des Ensembleschutzes. Wer also ein Baudenkmal oder auch nur ein Gebäude im Altstadtensemble umbauen oder sanieren möchte, sieht sich einer Vielzahl an Bestimmungen gegenüber. Ein niederschwelliges Informationsangebot wie das vorliegende Faltblatt wurde deswegen auch als Maßnahme in den Welterbe Management Plan aufgenommen.

 

So listet das Faltblatt nicht nur die wichtigsten Ansprechpartner und Anlaufstellen auf, sondern führt neben den Möglichkeiten der finanziellen Förderung und Unterstützung auch Beratungsstellen auf. Wer sich also mit dem Gedanken trägt, im Welterbe-Gebiet zu sanieren oder umzubauen, der findet in diesem Faltblatt wertvolle Tipps für ein sinnvolles Vorgehen.

 

Das Faltblatt ist kostenlo beim Amt für Denkmalpflege, beim Bauordnungsamt und im Bürger- und Verwaltungszentrum Stadtmitte erhältlich. Es ist auch unter www.welterbe-regensburg.de als PDF im Internet abrufbar.
 

Autor: pm / uh

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