Das Kollektiv Anonymous hat via Facebook-Profil bekannt gegeben, dass sie gegen die Veröffentlichung der sogenannten Gegnerliste einer Regensburger Rechtsanwaltskanzlei vorgehen wird. Anonymous hatte bereits für Aufsehen gesorgt, als etwa rechtsextreme Seiten lahm gelegt wurden.
Wie das Wochenblatt in seiner Druckausgabe vom 16. August berichtete, plant die Kanzlei Urmann + Collegen, eine sogenannte Gegnerliste zu veröffentlichen. Sie bezieht sich dabei auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Die Gegnerliste soll laut Informationen des Wochenblattes zunächst Institutionen umfassen, vor allem, um Persönlichkeitsrechts-Verletzungen zu vermeiden. Auf den Rechnern der Kanzlei schlummern nach Informationen von Insider-Kreisen, die dies dem Wochenblatt versicherten, Daten von 150.000 Abgemahnten. Unter den Institutionen befinden sich Pfarrämter, Polizeistationen und Botschaften arabischer Länder, wie uns ein Insider versicherte.
Anonymous hat nun klar gemacht, dass bei einer Veröffentlichung ein Sturm auf die Webseite der Kanzlei ausbrechen dürfte. Wörtlich hieß es:
„Eine Regensburger Anwaltskanzlei kündigt an, demnächst eine sogenannte Gegnerliste im Web zu veröffentlichen. Die könnte zum Pranger werden. Denn zu den "Gegnern" der Kanzlei zählen Zigtausende Filesharer und Konsumenten illegal aus dem Netz geladener Pornos. - Sobald die Liste von Urmann und Collegen online ist kümmern wir uns darum! xD"
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