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26.07.2013 Regensburg/Hamburg

Insolvenzverfahren

Nach der Praktiker-Pleite: Auch Max Bahr ist zahlungsunfähig!

Richtfest Max Bahr 2009
Foto: Archiv Reisenauer
Das, was viele gemunkelt haben, ist nun eingetreten: Nachdem der Mutterkonzern Praktiker bereits Insolvenz angemeldet hatte, ist nun auch Praktiker-Tochter Max Bahr zahlungsunfähig. Das hat die Praktiker AG am Donnerstagabend, 25. Juli, bekanntgegeben.

"Die Geschäftsführer der operativen Gesellschaften des Praktiker-Konzerns haben den Vorstand der Praktiker AG über den Wegfall der positiven Fortführungsprognose für die Max-Bahr-Gesellschaften informiert, nachdem ein Warenkreditversicherer die zugesagte Besicherung von Lieferanten, die mit den Max-Bahr-Gesellschaften in Geschäftsbeziehung stehen, nicht aufrecht erhalten hat. Eine zuverlässige Warenversorgung der Max-Bahr-Märkte ist damit nicht mehr gewährleistet", heißt es.

 

Deshalb wird nun "kurzfristig beim zuständigen Amtsgericht Hamburg die Eröffnung von Insolvenzverfahren wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit" beantragt Die Durchführung eines Insolvenzplanverfahrens ist beabsichtigt. "Das internationale Geschäft des Praktiker Konzerns bleibt von den Insolvenzverfahren hingegen unberührt", teilt der Konzern weiter mit. Weitere Informationen aus dem Konzern, insbesondere, was mit dem Markt in Regensburg passiert, gibt es noch nicht, am Freitagmorgen war in Hamburg in der Pressetelle niemand erreichbar.

 

Mitte Juli 2009 hatte das Unternehmen Max Bahr in Regensburg an der Frankenstraße Richtfest gefeiert (unser Foto). Damals strahlte OB Hans Schadinger, den Bau- und Gartenmarkt sah er als ein "weiteres Element zur Stärkung der Infrastruktur im Norden der Stadt".
 

Autor: Ursula Hildebrand

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