Kilometerlange Staus:
Markierungsarbeiten führen zu Verkehrschaos auf den Autobahnen rund um Regensburg
Von "Wörth bis zum Tunnel" stauen sich die Autos, so lauteten die Mitteilung ans Wochenblatt. Nun, das war sicher etwas übertrieben, aber die Arbeiten auf der A3 haben tatsächlich zu Problemen geführt. Bei der Autobahndirektion Süd ist man sich dessen durchaus bewusst, man hatte sich aber entschieden, den Abschnitt in den Sommerferien und dann vor allem tagsüber neu zu markieren. Nachts, so der Leiter der Dienststelle in Regensburg, Christian Unzner, sei die Gefahr für die Arbeiter und die Autofahrer wesentlich größer. Eine solche Baustelle könne nicht über mehrere Kilometer ausgeleuchtet werden, so passiere es dann, dass Autofahrer über die frisch markierten Linien fahren oder, was wesentlich schlimmer wäre, Absperrungshütchen übersehen und so eventuell selbst zu Schaden kommen. Untertags sei die Sicherheit wesentlich einfacher herzustellen.
Den Termin in den Ferien habe man gewählt, da hier der Pendlerverkehr erfahrungsgemäß nicht so hoch sei. In diesem Jahr habe es sich aber ergeben, dass der Reiseverkehr "stärker als gedacht" war. Deshalb habe man sich nun entschlossen, die Arbeiten nachts durchzuführen. "Wir beißen hier jetzt in den sauren Apfel", sagt Unzner.
Die Arbeiten werden im Raum Regensburg noch etwa zwei Wochen dauern. Hier wird nun für die Autobahnen rund um Regensburg um erhöhte Vorsicht in der Nacht gebeten.
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