Sauer über vorläufiger Festnahme:
Mann soll Fensterscheibe eines Polizeiwagens per Kopfstoß zertrümmert haben

Es gibt sicherlich angenehmere Plätze als den Rücksitz eines Polizeiwagens. Denn dort sitzt man in den meisten Fällen ja nicht ganz ohne Grund. Ein Sitzplatz bei der Polizei bedeutet für den Betroffenen daher meistens viel Ärger. In diesem Fall war es laut Strafbefehl allerdings so, dass der vorläufig festgenommene Mitfahrer viel Ärger für die Polizisten bedeutet hat.
Angeblich war der 39-jährige über seine vorläufige Festnahme nämlich alles andere als glücklich. Diese Wut musste er dann wohl irgendwie rauslassen. Wenn die Handschellen aber bereits angelegt sind, ist das gar nicht so einfach. Laut Staatsanwalt hat der Beschuldigte daher im wahrsten Sinne des Wortes sein Köpfchen benutzt und mit diesem die Fensterscheibe des Polizeiwagens zertrümmert. So entstand für die Polizei ein Schaden von über 70 Euro und auch die Fahrt ins Präsidium dürfte für den 39-jährigen entsprechend windig gewesen sein.
Der Grund für die vorläufige Festnahme ist nicht bekannt, diese Aktion dürfte den Mann bei den Damen und Herren von der Justiz allerdings nicht unbedingt beliebter gemacht haben. Und einen brummenden Schädel gab´s wahrscheinlich noch oben drauf.
- Mehr zum Thema "Justiz-Regensburg":
Was für ein Zirkus! Skurriler Prozessauftakt vor Gericht (17.05.2013)
Ebay darf der rechtsextremen Szene zugeordnete Kleidungsmarken für den Handel sperren (17.05.2013)
Landtag regelt den Vollzug der Sicherungsverwahrung neu (16.05.2013)
Hochstapler zieht Betrugsspur durch ganz Bayern: "Jetzt sperre ich Sie ein, aber gewaltig!" (15.05.2013)
Güterichter am Amtsgericht Regensburg helfen bei der Beilegung von Streitigkeiten (14.05.2013)




zurück




noch mehr Bildung














