Die Wochenblatt App
20.07.2012 Regensburg

Sauer über vorläufiger Festnahme:

Mann soll Fensterscheibe eines Polizeiwagens per Kopfstoß zertrümmert haben

Polizeiauto
Foto: Schmid Polizeiauto im Einsatz.
Weil er die Fensterscheibe eines Regensburger Polizeiwagens per Kopfstoß zerstört haben soll, steht am Dienstag, 24. Juli, ein 39-jähriger Mann vor dem Strafrichter. Der Beschuldigte war zuvor vorläufig festgenommen worden.

 

Es gibt sicherlich angenehmere Plätze als den Rücksitz eines Polizeiwagens. Denn dort sitzt man in den meisten Fällen ja nicht ganz ohne Grund. Ein Sitzplatz bei der Polizei bedeutet für den Betroffenen daher meistens viel Ärger. In diesem Fall war es laut Strafbefehl allerdings so, dass der vorläufig festgenommene Mitfahrer viel Ärger für die Polizisten bedeutet hat.

 

Angeblich war der 39-jährige über seine vorläufige Festnahme nämlich alles andere als glücklich. Diese Wut musste er dann wohl irgendwie rauslassen. Wenn die Handschellen aber bereits angelegt sind, ist das gar nicht so einfach. Laut Staatsanwalt hat der Beschuldigte daher im wahrsten Sinne des Wortes sein Köpfchen benutzt und mit diesem die Fensterscheibe des Polizeiwagens zertrümmert. So entstand für die Polizei ein Schaden von über 70 Euro und auch die Fahrt ins Präsidium dürfte für den 39-jährigen entsprechend windig gewesen sein.

 

Der Grund für die vorläufige Festnahme ist nicht bekannt, diese Aktion dürfte den Mann bei den Damen und Herren von der Justiz allerdings nicht unbedingt beliebter gemacht haben. Und einen brummenden Schädel gab´s wahrscheinlich noch oben drauf.

Autor: Marius Volkmann

Weitere Nachrichten aus dem selben Ort: