Staatsanwaltschaft wertet Ergebnisse aus:
Kriegswaffen in den Händen von Rechtsextremen?

Rund 1.500 Beamte waren im Einsatz, als morgens um 6 Uhr die großangelegt Aktion startete. Hintergrund der Aktion soll nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks die "Lebensbeichte" eines Waffenhändlers gewesen sein, der soll alle seine Kunden verraten haben. Bei den Durchsuchungen wurden "Waffen, darunter auch solche, die rechtlich als Kriegswaffen einzustufen sein könnten, viele verbotene Gegenstände wie Schlagringe, Wurfsterne und Butterflymesser, Munition in beachtlicher Menge sowie Betäubungsmittel unterschiedlicher Qualität und Quantität aufgefundenen und sichergestellt", so die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung. Sieben Personen wurden festgenommen. Hier wird wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Waffen- bzw. Kriegswaffenkontrollgesetz sowie gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Dr. Markus Pfaller bestätigte am Mittwoch, dass von den Durchsuchungen auch Gebäude betroffen waren, deren Eigentümer oder Mieter rechtsextremen Kreisen zuzordnen sind. Dieser Zusammenhang habe sich aber erst im Laufe der Ermittlungen ergeben und sei nicht ausschlaggebend für die Durchsuchungen gewesen.
Momentan liegen keine weiteren Erkenntnisse vor, im Laufe der Woche wird es eine ergänzende Pressemitteilung geben, so Pfaller.
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