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15.05.2012 Regensburg

Krawalle in Karlsuhe nach Abstieg

Frustrierte KSC-Fans greifen Regensburger an

Karlsruhe-Spiel
Foto: fupa.net
Einige Karlsruher Fans erwiesen sich nach dem Abstieg in die dritte Fußball-Liga als schlechte Verlierer. Es kam zu Randalen und schweren Ausschreitungen.

Mehrere hundert frustrierte Anhänger des bisherigen Zweitligisten griffen nach dem 2:2 im Relegations-Rückspiel gegen Jahn Regensburg Polizisten und  Regensburger Fans an, berichtete die Polizei am Dienstag. 

Frustriere Fans stürmten den Platz und zündeten mehre Feuerwerkskörper. Nachdem es den Sicherheitskräften zunächst gelungen war die Eindringlinge von Spielfeld zurückzudrängen, attackierten Vermummte die Polizei. 
 
Im Umfeld des Stadions wurden nachher Flaschen und Steine geworfen, es kam zu zahlreichen Prügeleien zwischen Fans. Polizeiautos wurden beschädigt. 
 
Laut Augenzeugenberichten belagerten rund 400  Karlsruher Fans ( zum Teil vermummt) die Geschäftstelle sowie die Spieler- und Medienbereiche in der Haupttribüne. 150 von ihnen brachen dabei ein Tor auf stürmten den Platz vor der Tribüne. Die Lage konnte erst beruhigt werden, als KSC-Manager Oliver Kreuzer und mehrerer KSC-Fußballer das Gespräch mit den Randalierern suchten.
 
Wie die Polizei mitteilt, wurden bei den Krawallen 76 Menschen verletzt, darunter 18 Polizisten. 109 Fans wurden kurzzeitig in Gewahrsam genommen und nach der Feststellung der Personalien mit einem Platzverweis wieder entlassen. Vereinzelt gab es auch Festnahmen. Den Randalierern drohen Anzeigen wegen Körperverletzung und Landfriedensbruch.
Autor: sr
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