11.08.2017 Landkreis Regensburg

"Es gibt und bleibt politisch viel zu tun"

Freie-Wähler-Kandidat nutzt Ärger in der CSU für seinen eigenen Wahlkampf

Will mit Teamgeist, Leidenschaft und voller Rückendeckung der Freien Wähler einen neuen Politikstil prägen: Tobias Gotthardt, Direktkandidat der Regensburger Freien Wähler für den Deutschen Bundestag.
Foto: Freie Wähler
Angesicht des überraschenden Rücktritts des Vorsitzenden der Mittelstands-Union, Gerhard Gröschl, hat sich Tobias Gotthardt, Bundestagskandidat der Freien Wähler (Mitte), umgehend in einem Schreiben an den scheidenden Vorsitzenden und den gesamten Vorstand gewandt und den Schritt als "Herben Verlust für die regionale Mittelstandspolitik" bezeichnet.

"Ich weiß aus eigener, langjähriger Erfahrung in der aktiven Politik, dass dort nicht immer 'Mittelstand' drin ist, wo 'Mittelstand' draufsteht." Plakative Fotos und nette Betriebsbesuche reichten lange nicht aus. "Im Gegenteil: Die Interessen der vielen 'Kleinen' im lautstarken Lobby-Reigen der Großen zu vertreten, fordert echten, engagierten Einsatz, Durchhaltevermögen, hervorragenden Dialog und handwerklich gut gemachte Gesetzgebung. All das war schon bisher mein erklärtes, ehrliches Ziel als Parlamentarischer Referent – und bleibt es im Zuge der aktuellen Kandidatur." Ohne parteipolitische Scheuklappen biete er als "Kandidat für Stadt und Landkreis Regensburg" Gröschl und der Mittelstandsunion das offene Gespräch an – so, wie er es bereits bei Innungen, Kammern, Vereinen und Verbänden getan habe.

 

Ohne auf die von Gröschl im Detail angeführten Gründe seines Rücktritts einzugehen, betont Gotthardt die Notwendigkeit für die Region, besonders aber für den Mittelstand, "einen Abgeordneten im Bundestag zu wissen, der sich zu 100 Prozent als Lobbyist der Region und ihrer Bürger versteht –  und nicht der Großkonzerne. Einer, der nicht das Amt antritt, weil er nach Berlin will, sondern einer, der Abgeordneter ist, um mit beiden Beinen in der Region zu bleiben".

 

Klar sei: "Es gibt und bleibt politisch viel zu tun, um Mittelstand, Handwerk und Einzelhandel als größten Arbeitgeber und wirtschaftlich tragende Säule unserer Region politisch zu unterstützen." Weiter heißt es im Schreiben: "Es ist mir ein Anliegen, Herr Gröschl, mich mit Ihnen und gerne auch dem gesamten Vorstand der Mittelstands-Union an einen Tisch zu setzen, um zu erörtern, wie wir – nochmal: jenseits parteipolitischer Scheuklappen – das Beste für Mittelstand und Arbeitsplätze in unserer Region erreichen können. Ich habe ein offenes Ohr – und bin bereit, wirklich anzupacken. So, wie ich es in den vergangenen knapp zwanzig Jahren meiner politischen Arbeit bereits getan habe."

  

Autor: Pressemitteilung

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