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29.06.2012 Regensburg

Transparenz:

Bürger fragen Regensburger Politiker - jetzt auch auf Abgeordnetenwatch im Internet


Seit Montag, 25. Juni, können Bürgerinnen und Bürger nun auch im Internet auf der Plattform Abgeordnetenwatch mit den Regensburger Stadträtinnen und Stadträten in Kontakt treten. Erste Fragen wurden bereits gestellt – und beantwortet.

"Abgeordnetenwatch ist eine Plattform, mit der Bürger ganz transparent Politikern auf den Zahn fühlen können. Der damit geschaffene direkte Kontakt zum Stadtrat ist für beide Seiten von Vorteil und lässt Politik wieder greifbarer werden. Bisher gibt es nur wenig Städte in Deutschland, in denen Abgeordnetenwatch auf kommunaler Ebene gestartet ist", so die Regensburger Piraten. In Bayern sind außer Regensburg bisher nur die Städte München, Fürstenfeldbruck und Memmingen sowie der Landkreis Coburg bei Abgeordnetenwatch online.

 

"Wir danken allen Unterstützern, die dieses Projekt möglich gemacht haben und weiterhin möglich machen. Wir freuen uns, eine von fünf bayerischen Kommunen zu sein, in der die direkte Ansprechmöglichkeit zu den kommunalen Entscheidungsträgern durch dieses Instrument möglich ist", so der Vorsitzende der Regensburger Piraten und Hauptorganisator der Initiative, Jürgen Cieslik.

 

Einige Bürgerinnen und Bürger haben bereits Fragen an die Regensburger Stadträte gestellt. Christian Schlegl (CS) musste sich bereits zur Betreuungssituation für Kleinkinder und zur Wohnungssituation in der Stadt äußern. SPD-Kollege Norbert Hartl und Bernadette Dechant (CSU) äußerten sich ebenfalls auf eine Frage zur Kinderbetreuung. Es ist also noch Luft nach oben für Bürgeranfragen. Und gerade in Zeiten des Wahlkampfes könnte es auf der Plattform hoch hergehen.

 

Wer Fragen an die Regensburger Stadträte hat, der kann sie unter www.abgeordnetenwatch.de stellen.

Autor: Ursula Hildebrand

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