19.09.2017 Zeitlarn

Verkehr

Bringt ein neuer Bahnhaltepunkt Verkehrsentlastung für Zeitlarn?

Zeitlarn
Foto: Reisenauer
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft und der Regensburger Verkehrsverbund prüfen im Rahmen einer Studie die Errichtung eines neuen Bahnhaltepunktes im Kreuzungsbereich der Bahnstrecke Regensburg-Hof und der Bundesstraße B15.

Das hat der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann der Stimmkreisabgeordneten Sylvia Stierstorfer auf ihr Schreiben vom Mai dieses Jahres hinsichtlich einer Reaktivierung des früheren Bahnhaltepunktes Regendorf mitgeteilt. "Der Ausbau der Barrierefreiheit hat in Bayern höchste Priorität, ein neuer Bahnhalt in Zeitlarn ist derzeit nicht geplant. Allerdings wird es eine Studie 'ÖPNV-Konzept Raum Regensburg' geben, um die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten für den öffentlichen Verkehr im Raum Regensburg auszuloten. Dabei wird auch die Errichtung eines neuen Bahnhaltepunktes am Kreuzungspunkt der Bahnlinie Regensburg – Hof und der B15, also bei Zeitlarn, untersucht", wie die Landtagsabgeordnete ausführt. Die Ergebnisse dieser Studie der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und des Regensburger Verkehrsverbunds sollen voraussichtlich im kommenden Jahr vorliegen.

 

Vertreter aus der Kommunalpolitik und der Bürgerschaft hatten sich zuvor an die Stimmkreisabgeordnete mit der Bitte um Unterstützung bei der Reaktivierung des Bahnhaltepunktes Regendorf gewandt. "Der früher bestehende 'Haltepunkt Regendorf' wurde bereits vor vielen Jahren aufgelöst, seitdem hat sich die Verkehrslage in der Region Regensburg allerdings drastisch verändert und sowohl die B15, als auch die A93 sind werktäglich zu den Stoßzeiten regelmäßig überlastet. Ein Bahnhaltepunkt Zeitlarn wäre ein ergänzendes Angebot im Nahverkehr und könnte hier bis zu einem gewissen Maß für eine Entlastung der Straßen sorgen. Deswegen freue ich mich, dass unser Impuls nun eine Überprüfung zur Folge hat. Wir gehen in Bayern verantwortungsvoll mit dem Geld der Bürger um: Neue Haltepunkte entstehen dort, wo es verkehrlich sinnvoll und auch technisch machbar ist", wie Stierstorfer abschließend betont.

Autor: Pressemitteilung

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