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04.10.2012 Regensburg

O’zapft ist

Bockbieranstich beim Kneitinger


Foto: Reisenauer
„O’zapft is“, verkündete OB Hans Schaidinger laut, nachdem er am Donnerstag mit nur zwei Schlägen das erste Fass Bockbier von Kneitinger am Arnulfsplatz angezapft hatte.

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Zusammen mit Spitzenvertretern der Brauerei und zahlreichen Gästen testete er dann die erste Maß. „Guad is a, süffig is a und ned so süß wie im letzten Jahr“, lautete sein Urteil. „Recht hat er“, bestätigte Braumeister Albert Kellner, der verriet, dass heuer mehr Hopfen drin ist als im letzten Jahr, weil das zum Trinken anregt. „Man soll beim Trinken der ersten Halbe Bier schon Lust auf die zweite bekommen, so der Braumeister.  

Lust auf den Bockbieranstich hatten viele Gäste, die sich schon vor zehn Uhr in der  Traditionsgaststätte am Anrnulfsplatz drängten. OB Schaidinger musste daher vor dem Anstich in Anspielung an den SPD-Kanzlerkandidaten, der mehr „Beinfreiheit“ verlangt, um mehr „Armfreiheit“ bitten. Geübt habe er nicht, sagt Schaidinger, „entweder, man kann es, oder man kann es nicht“, meinte er vieldeutig lächelnd.

Nach dem Bockbieranstich am Arnulfsplatz ziehen in den nächsten Tagen zehn Kneitinger-Gaststätten nach. 15 weitere Wirtshäuser schließen sich der Tradition an. „Insgesamt hat die Brauerei Kneitinger 1.000 Hektoliter Bockbier gebraut. Das reicht für 200.000 Halbe“, verrät der Braumeister. Der Stammwürzeanteil liegt bei 16,9 Prozent und der Alkoholgehalt bei 6,8 Volumenprozent. „Aus ausgewähltem Malz bayerischen Ursprungs, fruchtig aromatischer malziger Geruch mit leichter Hopfenblume, im Trunk ölig, angenehme Hopfen-bittere“, schwärmt der Braumeister von dem neuen Kneitinger-Bockbier.

Autor: Josef Reisenauer
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