02.09.2015 Alteglofsheim

Vermisst

13 Tiere verschwunden: Die Angst geht um unter den Alteglofsheimer Katzenhaltern

Bubi
Foto: privat
Die Liste ist lang: 13 Namen finden sich darauf, die Namen der Katzen, die seit Dezember 2014 in Alteglofsheim verschwunden sind – und es sind nur die, von denen man es sicher weiß. Es kann gut sein, dass weitere Katzen vermisst werden.

Die Katzenbesitzer der 13 Tierchen sind untröstlich. Sie leben alle im Bereich Schillerstraße, Peter-Gartner-Weg und Buchenweg. Alleine hier sind die 13 Tiere verschwunden. Spurlos. Nicht eines der Tiere wurde wieder gefunden. Überall hat man bereits gesucht: Eine Halterin hat die Polizei informiert, im Tierheim wurde nachgefragt, die Gegend wurde abgeklappert, bei der Gemeindeverwaltung wurde nachgefragt. Und auch bei der Organisation Tasso wurden die Tiere als vermisst gemeldet.

 

Dass die Tiere einfach weggelaufen sind, daran glaubt man in der Gemeinde nicht mehr. Dann hätte das ein oder andere Tier den Weg auch wieder zurück in den heimischen Garten finden müssen. Und wenn ein Tier zum Beispiel überfahren worden wäre, hätte man es auch finden müssen, so die Anwohner. Aber: nichts! Alle 13 Katzen sind und bleiben verschwunden. Eine der betroffenen Katzenhalterinnen hat sogar in Tierheimen nachgefragt, die weiter weg sind: in Straubing, Deggendorf und auch Regensburg. Doch nirgends ist eines der Tiere aufgetaucht. Ein Verdacht geht um in Alteglofsheim: Irgendjemand fängt die Tiere ein, bringt sie weit weg oder sperrt sie irgendwo ein, von wo sie dann nicht mehr fliehen können.

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Viele der Katzen gehören Familien, schildern die Betroffenen dem Wochenblatt: Die Tiere werden schmerzlich vermisst, sie sind Familienmitglieder. Bei den betroffenen Familien gibt es nur einen Wunsch. Das verschwundene Tier soll so schnell wie möglich wieder zurückkehren.

 

Bei der Polizei in Neutraubling ist ein Fall bekannt, berichtet ein Sprecher gegenüber dem Wochenblatt. Am 17. Juli dieses Jahres habe sich eine Anwohnerin gemeldet und vermisste Katzen gemeldet. Weitere Anzeigen seien nicht eingegangen.

 

Die betroffenen Katzenhalter appellieren nun, dass alle, die eine streunende Katze entdecken, diese auf keinen Fall füttern. So gewöhne sie sich an eine neue Umgebung und bleibe dann am neuen Ort. „Aber jede dieser Katzen wird irgendwo vermisst“, sagen die Betroffenen. Und: Falsches Futter kann auch dazu führen, dass die Tiere dann krank werden.

 

Wer eines der Tiere gesehen hat, kann sich bei uns unter der Telefonnummer 0941/ 4604-154 oder per Mail an ursula.hildebrand@wochenblatt.de melden!

Autor: pm / uh

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