18.04.2017 Regensburg/Brüssel

Besuch im EU-Parlament

'Fahrt nach Europa' führt CSU-Ortsverbände nach Belgien

'Fahrt nach Europa' führt CSU-Ortsverbände nach Belgien
Foto: Dagmar Schmidl
Die CSU-Ortsverbände Oberisling-Leoprechting und Graß luden mit ihren Ortsvorsitzenden Dagmar Schmidl als Reiseleitung und Georg Reisinger zum dritten Mal alle Interessierten zu einer bildungspolitischen "Fahrt nach Europa", diesmal mit dem Ziel Belgien von Sonntag bis Mittwoch, 9. bis 12. April, mit Besuch des Europäischen Parlaments und interessantem kulturellen Rahmenprogramm, ein:

Los ging es am Palmsonntag um 6 Uhr in Oberisling gen Köln, wo man bei einem zweistündigen Zwischenstopp die 533 Treppen des Südturms des Kölner Doms erklimmen, auf ein echtes Kölsch einkehren, das Grab Adolph Kolpings in der Minoritenkirche besuchen oder sich bei einer Pro Europa Demonstration am Domplatz auf die Reise einstimmen konnte. Nach Einchecken und Abendessen im vier-Sterne Hilton Brüssel City-Hotel ließ man den Abend nach einem Spaziergang durch die nahe Altstadt an der Hotelbar bei belgischem Bier ausklingen.

 

Am Montag stand Kultur auf dem Programm:

Ein zehnstündiger Tagesausflug führte die Reiseteilnehmer zunächst auf der – übrigens nachts beleuchteten und auf den angrenzenden Wiesen mit "großen Ventilatoren für Kühen" ausgestatteten – A12 nach Antwerpen, der mit 800.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Belgiens, berühmt für ihren "Sohn", den Maler Peter Paul Rubens. Der Spaziergang durch die Altstadt führte unter anderem zu der größten gotischen Kathedrale der Beneluxländer, der Liebfrauenkathedrale sowie dem Rathaus, geschmückt mit den bunten Fahnen der mit einem Konsulat vertretenen Länder. Nach einer Rundfahrt durch den größten Hafen Belgiens und einem typisch belgischen Mittagessen mit Flämischen Karbonaden und Pommes Frites ging die Fahrt weiter nach Gent, dem "nördlichen Venedig" – im Mittelalter eine der reichsten und größten Metropolen Europas. Sehenswert waren insbesondere die schmucken Zunft- und Lagerhäuser, die zahlreichen Türme sowie die historische Sint Michielsbrug.

 

Der Dienstag begann mit einem Empfang der Gruppe durch Abgeordneten Albert Deß im Europäischen Parlament. Im Anschluss wurde die Bayerische Landesvertretung erkundet und zum Mittagessen in die Besucherkantine eingekehrt. Nachmittags folgten eine Stadtrundfahrt und ein Stadtrundgang durch Brüssel, der Hauptstadt des belgischen Königreichs und auch Europas: In der "Vorzeigestadt des Jugendstils" ging es vorbei an Comic-Fassaden, einer legal geförderten Graffiti der Stadt, der Liebfrauenkirche im neogotischen Stil, dem Königsschloss und auch "Baukunst, die man oft nur ertragen kann dank der Braukunst", wie der Reiseführer Jan Peter süffisant anmerkte. Zu Fuß schlenderte man durch verwinkelte, malerische Gassen zum berühmten Manneken Pis und über den Marktplatz Grand Place, einem der schönsten Plätze der Welt. Neben Gustieren und Einkauf in einer Chocolatier durfte natürlich auch ein Abstecher zum Atomium, einem beliebten Fotomotiv, nicht fehlen. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit konnte dieses neue Wahrzeichen Brüssels, das von der Weltausstellung Expo 58 übrig blieb, allerdings nur noch in einer Art "Spindellauf" besichtigt werden.

 

Alle Teilnehmer zufrieden

Nach erlebnisreichen Tagen voll Politik, Kunst und Kultur trat man am Mittwoch die Heimreise an und konnte beim Zwischenstopp im Wertheim Village noch ein wenig dem Kommerz und der Mode frönen. "So war für jeden etwas dabei", waren sich die Reiseteilnehmer nach der Rückkehr einig.      

Autor: pm/ jm

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