07.08.2017 -Anzeige-

Zertifikat fürs "Abenteuer Mensch"

67 künftige Erzieherinnen und Erzieher haben ihre Ausbildung abgeschlossen

Die Jahrgangsbesten an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Regensburg (v. li): Julia Riedl, Katja Blechner, Simone Ottich, Nina Whierl, Katharina Piendl, Christina Wanke.
Foto: Caritas-Fachakademie Regensburg
"Lust auf Abenteuer Mensch?", fragte Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann die Absolventinnen und Absolventen der Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik beim Schuljahresschluss.

Insgesamt 67 junge Leute haben ihre Erzieher-Ausbildung in diesem Sommer an den Akademien beendet und stehen somit am Anfang ihres Abenteuers. "Wir pflegen Menschlichkeit", zitierte Weißmann die Kompetenzaussage der Caritas und hieß damit die Absolventinnen im künftigen Berufsleben willkommen.

 

Die Fachakademie für Sozialpädagogik in Regensburg verabschiedete nun ihre Studierenden, die Erzieherpraktikanten sowie die Absolventen der theoretischen Ausbildung. Die Feier begann mit einer Messe in der Kirche St. Cäcilia, die Domkapitular Dr. Roland Batz, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes, zelebrierte. Caritasdirektor Weißmann assistierte ihm als Diakon und übernahm die Predigt. Im Regensburger Antoniussaal erhielten die angehenden Erzieher/innen dann in einem Festakt ihre Zeugnisse.

 

Die meisten Absolventen seit Bestehen der Fachakademie

Schulleiter Johannes Lorenz verabschiedete neben den 67 Berufspraktikanten und Berufspraktikantinnen auch 68 Studierende der theoretischen Ausbildung – die höchste Anzahl seit Bestehen der Fachakademie (1971). Fünf Jahre hätten die Studierenden „geschuftet“, um ihr Zeugnis zu erhalten, sagte Lorenz in seiner Rede an die Absolventen. Fünf Jahre Arbeit, Entbehrungen, Enttäuschungen, aber auch Hoffnungs- und Glücksmomente lägen hinter ihnen – für dieses Blatt Papier, „den Schlüssel ins Berufsleben“. Eigentlich aber würden die paar Zahlen nur sehr wenig aussagen. „Erzieherausbildung ist vorrangig Persönlichkeitsbildung und die wiederum hat zu tun mit Herzens- und Charakterbildung“, sagte Lorenz und zeigte sich stolz darüber, wie sich die Studierenden in den vergangenen Jahren an der Fachakademie entwickelt hätten. Geehrt wurden die Jahrgangsbesten: Die Berufspraktikantinnen Julia Riedl mit einem Notenschnitt von 1,0 und Katja Blechner mit 1,04 sowie die Absolventinnen des zweiten Studienjahres Christina Wanke (1,08), Katharina Piendl (1,14), Simone Ottich (1,29) und Nina Wiehrl (1,29). Dozentin Monika Schmidmeier erhielt für 25 Jahre Dienst die Elisabeth-Medaille der Caritas. Zudem verabschiedete Lorenz den Mathelehrer Bernhard Weinzierl und die Sozialpädagogin Sylvia Heinze in den Ruhestand. Ehrengäste an dem Festtag waren unter anderen die Landtagsabgeordnete Margit Wild sowie der Stadtrat Thomas Burger.

 

Zusatzinfo: Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik 

Die kirchliche Fachakademie für Sozialpädagogik in Regensburg bildet zu staatlich anerkannten Erziehern und Erzieherinnen aus. Diese arbeiten später in Kindergärten, Kinderkrippen, Horten und Heimen, Einrichtungen der Jugendpflege und in sozial- und heilpädagogischen Einrichtungen. Die zweigliedrige Ausbildung dauert insgesamt fünf Jahre. Zugangsvoraussetzung ist die mittlere Reife. Dem zweijährigen Sozialpädagogischen Seminar schließt sich die dreijährige Ausbildung an der Fachakademie an: zwei Jahre Vollzeitunterricht, dann ein einjähriges Berufspraktikum. Seit einem Jahr gibt es der Regensburger Caritas-Fachakademie einen weiteren Ausbildungszweig: Im Modellprojekt „OptiPrax“ werden 30 Abiturienten in drei Jahren zu Erziehern ausgebildet. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.faks-regensburg.de oder unter www.caritas-regensburg.

Autor: Pressemitteilung
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