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20.10.2012 Vilshofen

Und das am Samstagvormittag

Zwei besoffene Frauen tickten in Vilshofen aus


Am Samstag gegen Uhr tickten zwei besoffene Damen in Vilshofen aus und attackierten mehrere Personen, darunter sogar Polizeibeamte.

Die beiden Frauen aus dem Stadtgebiet Vilshofen, 24 und 34 Jahre alt, wankten zu Fuß deutlich unter Alkoholeinfluss stehend auf dem Bürgersteig die Aidenbacher Str. stadteinwärts. Auf Höhe des Bergerparkplatzes kam ihnen auf der anderen Straßenseite eine 31-jährige Frau aus Vilshofen zu Fuß entgegen. Diese wurde auf das Gebaren der Alkoholisierten aufmerksam und sprach sie an, was los sei.

 

Daraufhin schupsten die Alkoholisierten die 31-Jährige und beleidigten sie. Ein 65-jähriger Rentner wurde auf den Vorfall aufmerksam und eilte zur Hilfe. Nun wandten sich die zwei alkoholisierten Damen dem Mann zu, griffen ihn an, drückten ihn zu Boden und hielten ihn fest. Die 31-jährige Vilshofenerin kam ihm ihrerseits nun zur Hilfe und zog eine der Frauen von ihm weg.

 

Es entwickelte sich eine Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 31-jährigen Vilshofenerin Haare ausgerissen wurden. Weitere Passanten eilten zur Hilfeleistung hinzu. Gleichzeitig wurde eine zufällig am Ort des Geschehens vorbeifahrende Streife der PI Vilshofen auf den Vorfall aufmerksam. Die Beamten trennten die Personen.

 

Die beiden alkoholisierten Damen wehrten sich gegen das Einschreiten der Beamten massiv. Ein Beamter erhielt u. a. zwei Schläge ins Gesicht versetzt. Unterstützt durch die anwesenden Passanten konnten die beiden Frauen von den Beamten festgenommen und die Handfesseln angelegt werden. Während des Transportes zur Dienststelle spuckten sie wahllos umher und äußerten wüste Beleidigungen.

 

Da zudem Verdacht auf Einfluss von Drogenersatzstoffen gegeben war, wurden die beiden Frauen der ärztlichen Versorgung in das Bezirkskrankenhaus Mainkofen überstellt. Die 31-jährige Vilshofenerin und der Rentner wurden leicht verletzt. Ferner zogen sich die eingesetzten Beamten Prellungen und Platzwunden zu. Bei einem Beamten trat sogar Dienstunfähigkeit ein.