19.05.2017 Grafenau

Stadt, Werbegemeinschaft und Nationalpark freuen sich:

Storchenpässe sind bayernweit gefragt

Im Zeichen der Störche steht die Arbeit des Organisationsteams um Rudi Mautner (von links), Karin Friedl, Paula Moosbauer, Evi Blach und Lukas Laux.
Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald
Mit einem derartigen Feedback hatte das Veranstalter-Trio des Storchenfestes nicht gerechnet. Binnen weniger Tage waren die Storchenpässe in Grafenau nahezu vergriffen.

Nun haben Stadt, Werbegemeinschaft und Nationalpark für Nachschub gesorgt. Die Rückmeldungen zu den Aktionen rund um die Webcam, die das Weißstorch-Paar auf dem Dach der Nationalparkverwaltung zeigt, sind durchwegs positiv. „Wir bekommen dazu Mails und Anrufe aus ganz Deutschland“, freut sich Grafenaus Tourismuschefin Karin Friedl.

 

Und die Webcam auf www.nationalpark-bayerischerwald.de verzeichnete bereits knapp 17 000 Zugriffe. Doch nicht nur überregional kommt das Mitmachprojekt gut an. „In der Stadtbücherei haben wir selbst erlebt, wie Schüler ihre Lehrer für die Storchenpässe begeistert haben“, erzählt Friedl. Aufgrund der regen Nachfrage konnten anfangs nicht alle Interessenten befriedigt werden. „Mit dem Nachschub versorgen wir jetzt erstmal die Warteliste, etwa die Grundschule Grafenau“, so Lukas Laux, der im Nationalpark für die Umweltbildung zuständig ist. Besonders schön findet Laux, dass mit dem Heftchen auch die biologischen Abläufe bewusster gemacht werden.

 

„Etwa, dass Naturschutz immer internationale Aspekte hat.“ Schließlich benötigen Störche passende Bedingungen auf der kompletten Flugroute von Südafrika bis Europa. Und weil dies im Storchenpass schülergerecht aufgearbeitet wird, haben Klassen aus ganz Bayern schon Interesse an den Grafenauer Heftchen angemeldet. Wer letztendlich einen der tollen Preise, etwa ein Urlaubswochenende in Burghausen, gewinnen will, muss mindestens zehn der 14 Fragen des Passes beantworten. Die Teilnahme-Seite muss bis zum Storchenfest am 22. Juli bei der Touristinfo, bei Sport Fuchs, beim Modehaus Blach oder bei der Nationalparkverwaltung abgegeben werden.

 

Zu bekommen ist der Pass aber auch bei anderen Grafenauer Geschäften. „Vor allem in den Gastronomie-Betrieben fragen wirklich viele Leute danach“, berichtet Evi Blach, Vorsitzende der Werbegemeinschaft. 

Autor: Pressemitteilung

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