16.06.2017 Passau

Acht-Masten-Zeltkonstruktion bietet 4 000 Zuschauern Platz

Das größte Zirkuszelt der Welt in Passau


Foto: Wolfgang Korduletsch
Nur die Superlative reicht aus, um das größte modernste und teuerste Circuszelt der Gegenwart angemessen zu beschreiben: über 500.000 Euro kostete die Sonderanfertigung mit einem Durchmesser von 48 x64 m und einer Höhe von 16 m.

Allein das Dach besteht aus 30 Teilen und überspannt eine Fläche von rund 3.000 Quadratmeter. Die Gesamtfläche des Zeltes entspricht fast der Größe eines Fußballfeldes. Vier 20 m hohe Stahlmasten, vier Stahlgitter-Hilfsmasten, 12 Quaderpole, 120 Sturm- und Rondellstangen, sowie 250 Eisenanker sorgen dafür, daß die Konstruktion auch stärksten Stürmen standhält. Einweihung des nagelneuen Chapiteaus war zu Saisonbeginn in München. Deutlich weniger Sturmstangen, ein permanent abgedunkeltes Zeltdach, hochmoderne Licht- und Tonanlagen und eine verbesserte Sitzanordnung sorgen für ungehinderten Panoramablick und mehr Komfort. Herr über Masten, Anker und Sturmstangen ist Zeltmeister Andon Kirov (46).
 
Der gewiefte Handwerker und Circusfachmann gebietet über 60 fleißige Helfer. 120 Hände müssen mit anpacken, um das riesige Zelt in sechs Stunden aufzubauen. Der Abbau hingegen geht schneller: In weniger als drei Stunden ist das "Chapiteau" verstaut. Rund 30mal pro Saison läßt Andon Kirov das 4.000 Zuschauer fassende Spielzelt aufstellen. Einige Tage vor jedem Gastspiel beginnt das Setzen der Masten. Zeltmeister und Betriebsinspektor begehen den Platz und legen den Aufbauplan der gigantischen "rollenden Stadt" fest. Kein Detail bleibt dem Zufall überlassen.
 
Im Gegenteil: Es regiert ein bis ins kleinste ausgearbeiteter Generalstabsplan. Sofort nach Ankunft der Materialwagen beginnen die Techniker mit dem Ausrollen der riesigen Leinwandpacken des Hauptzeltes. Schnell geht es weiter: Aneinanderknüpfen der Planen, Hochziehen des Riesendaches, Einhängen der Rundleinwand, Sturm- und Rondellstangen werden fixiert und die vielen Hundert Eisenanker fachgerecht eingeschlagen. Danach beginnt der Aufbau des Gradins (so wird die Sitzeinrichtung.

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Autor: Pressemitteilung

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