18.05.2017 Hauzenberg

MdL Roos zu Gast bei der vorbildlichen Sportmittelschule Hauzenberg

Lesen ist essentiell und muss Kinder begeistern

Von links: Willi Urmann, Bernhard Roos, Gurdrun Donaubauer, Johann Simmerl, Margit Uhrmann.
Foto: Pressebüro MdL Bernhard Roos
Der SPD-Landtagsabgeordnete Bernhard Roos zeigte sich erfreut über die Zusammenkunft der vielen verschiedenen Gesprächsteilnehmer an der Sportmittelschule Hauzenberg.

Begrüßt wurde MdL Roos durch Schulleiter Johann Simmerl. Neben MdL Roos nahmen auch Gudrun Donaubauer, Bürgermeisterin von Hauzenberg, Margit Uhrmann, Konrektorin der Mittelschule und Willi Urmann, Ortsvereinsvorsitzender der SPD-Hauzenberg am Gespräch teil. Simmerl berichtete den Gesprächsteilnehmern über die erfolgreiche Kooperation der Schule mit dem ortsansässigen Rewe. Dieser ermöglicht es den Klassen zweimal im Monat umsonst gemeinsam zu frühstücken. Schulleiter Simmerl verwies zudem auf neue Projekte der Schule. Eine neue Bücherei für die Schülerinnen und Schüler ist geplant. „Lesen ist essentiell und muss die Kinder begeistern“, so Direktor Simmerl. Bürgermeisterin Donaubauer bat Hilfe der städtischen Bücherei an, um das Projekt zu verwirklichen.

 

Des Weiteren möchte die Schulleitung die Lehr-Küche der Schule erneuern, diese sei veraltet und entspreche nicht mehr den Anforderungen. Dazu zeigt sich der Freistaat nicht besonders spendabel, so der Abgeordnete Roos.

 

Eine ehemalige syrische Lehrerin bringt Simmerl zu einem neuen Projekt: ein Deutsch-Sommerkurs für ausländische Schülerinnen und Schüler. Hierbei soll den Kindern drei Wochen lang in 12 Wochenstunden die deutsche Sprache entsprechend ihren Anforderungen näher gebracht werden. Darüber hinaus wurde der Fachkräfte-Mangel auf dem bayerischen Arbeitsmarkt thematisiert. Simmerl erreichen immer wieder Anrufe von Unternehmen aus der Region, die händeringend nach Auszubildenden suchen – sie benötigen enthusiastische Schülerinnen und Schüler, die Spaß an den vielfältigen Jobs haben. Laut MdL Roos müsse man den Eltern den Druck nehmen, dass ihre Kinder auf Universitäten gehen müssten. Eine duale Ausbildung sei der akademischen ebenbürtig und biete gute Zukunftschancen.

 

Neben dem Fachkräfte-Mangel diskutierten die Gesprächsteilnehmer über die Europäische Union. Nur durch die EU und Euregio war es der Sportmittelschule möglich, Langlaufskier für die Kinder zu kaufen. „Kaum einer profitiert so sehr von der EU wie Deutschland“, so Bürgermeisterin Donaubauer. Abschließend klagte die Bürgermeisterin über fehlende Bekanntmachung der EU-Investitionen. Kaum einer wisse Bescheid, in wie vielen Bereichen die EU helfe.

Autor: Pressemitteilung

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