10.08.2017 Passau

Mehr Wärmeschutz und weniger Barrieren:

Landratsamts-Sanierung liegt im Plan

Ortstermin auf dem Baugerüst: Landrat Franz Meyer (3.v.r.) inspizierte gemeinsam mit (v.l.) Planer Roland Schuster, Leitender Baudirektor Edgar Küblbeck und der betreuende Architektin Christine Engel die Arbeiten an der Fassade. Links Architekt Rüdiger Möller gemeinsam mit seiner Kollegin Eva Burbach. Das Büro Möller hatte Anfang der 80er Jahre den  Neu- und Umbau des Landratsamtes am Domplatz geplant.
Foto: Landratsamt Passau
„Energetische Teilsanierung und Maßnahmen zur Barrierefreiheit“ – so lautet das seit Mai laufende Bauprogramm für das Landratsamtsgebäude am Domplatz.

Kosten der Maßnahme: rund 1,25 Millionen Euro, 844.000 Euro werden durch das Kommunalinvestitionsprogramm gefördert. Die Arbeiten liegen voll im Plan und werden Anfang November abgeschlossen sein. Damit lassen sich nach Einschätzung von Leitendem Baudirektor Edgar Küblbeck zwei besonders drängende Maßnahmen umsetzen: Barrierefreiheit im Eingangsbereich (unter anderem mit automatischen Türen) und der Austausch der Fenster einschließlich Sonnenschutz.

 

Die Fensterelemente stammen aus dem Jahr 1978 und entsprechen in keiner Weise mehr den modernen energetischen Anforderungen. Nach der vorbildlich sanierten Dienststelle Fürstenzell und dem wegweisenden Passivhaus-Neubau in Salzweg werde damit laut Küblbeck auch das Landratsamt am Domplatz schrittweise den Klimaschutz-Ansprüchen des Landkreises gerecht.

 

Gleichzeitig war die Vorbereitung und Durchführung der Bauarbeiten im laufenden Verwaltungsbetrieb – für zahlreiche Büros müssen für die Bauphasen am jeweiligen Fassadenabschnitt im Haus verteilt Ersatzarbeitsplätze geschaffen werden – die Feuerprobe für das neu geschaffene „infrastrukturelle Gebäudemanagement“. In diesem Fachbereich sind unter anderem die Themen Raumverwaltung, Parkflächenbewirtschaftung sowie Ver- und Entsorgung gebündelt.  

Autor: Pressemitteilung

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