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17.10.2012 Kaltrum/Hauzenberg

Dienstagnachmittag

Entlaufener Jagdhund richtet Blutbad unter Hühnern an


Am Dienstag gegen 16:40 Uhr teilte ein 75-jähriger Rentner mit, dass ein streunender Hund seine freilaufenden Hühner gejagt und eine Vielzahl davon gerissen hat.

Der „Münsterländer“, der sich beim Eintreffen der Polizei bereits wieder etwas beruhigt hatte, konnte im Freilauf des Hühnerstalls „fixiert“ werden. Laut erster Schätzung durch den Hühnerbesitzer wurden etwa 15 Legehühner und ein Hahn vom Hund getötet.

 

Die Hundehalterin konnte durch die Streife ausfindig gemacht werden. Der Vierbeiner war beim Spazierengehen weggelaufen und die Dame konnte laut eigener Schilderung den Jagdhund nicht mehr einfangen. Bei der Abholung des Hundes versicherte sie, dass sie sich um die Bezahlung der toten Hühner kümmern werde.

 

Ob ein Verstoß gegen das Bayerische Jagdgesetz durch die Hundehalterin vorliegt, wird derzeit von der Polizei geprüft.