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13.01.2012 Tittling/Passau

Nach der Gräueltat von Tittling

17-jährige Horrormutter in Psychiatrie!


Die Region ist geschockt über eine schier unfassbare Bluttat: Eine gerade mal 17-jährige Tittlingerin rammte genervt ihren Säugling gegen die Wand, weil das Baby Tag und Nacht geschrien hatte. Die Obduktion des kleinen Leichnams brachte die grausame Tat ans Tageslicht.

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Mutter (17) schlug ihr Baby tot – Oberstaatsanwalt im Interview

Gerade mal 14 Tage alt war das Baby. Unfassbar, was sich Anfang dieser Woche in Tittling zugetragen hat. Die näheren Umstände werden derzeit noch ermittelt. So stellt sich momemtan der Tatablauf dar: Die 17-Jährige ist von Montag auf Dienstag mit ihrem Baby offenbar allein in der Wohnung, die sie sich mit ihrem Lebensgefährten (Anfang 20) teilt. Nach Aussagen der Mutter hört der kleine Bub den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht zum Schreien auf.

 

Dann rastet die 17-Jährige aus. Nach Angaben von Passaus leitendem Oberstaatsanwalt Helmut Walch (siehe Videobeitrag) schüttelt sie das Kind und stößt den wehrlosen Säugling schließlich mit dem Kopf gegen die Wand. Das Baby erleidet einen Schädelbruch – die Verletzungen sind tödlich.

 

Am Dienstagvormittag alarmiert die 17-Jährige über Notruf die Polizei und berichtet, dass sich ihr Kind nicht mehr bewegt. Die Reanimationsmaßnahmen bleiben erfolglos – der kleine Bub stirbt noch in der Wohnung. Die 17-Jährige fabuliert zunächst eine Geschichte vom kranken Kind zusammen.

 

Die Ermittler schöpfen Verdacht und eine Obduktion am Mittwoch bringt Gewissheit: Der kleine Bub starb durch Gewalteinwirkung. Die 17-Jährige wird am Donnerstag mit den Fakten konfrontiert und gesteht daraufhin ihre Gräueltat.

 

Die Reaktionen nach Vermelden des unfassbaren Vorfalls sind teilweise mehr heftig. Auf der PaWo-Facebook-Seite gehen manche sogar soweit, die Todesstrafe oder Lynch-Justiz für die 17-Jährige zu fordern!

 

Am Freitag wurde gegen die 17-Jährige Haftbefehl wegen Totschlags erlassen, jedoch außer Vollzug gesetzt – allerdings nur unter der Auflage, dass sich die junge Frau in eine psychiatrische Einrichtung begibt. Dort befindet sich die 17-Jährige mittlerweile. Ein Gutachten soll jetzt ihre Schuldfähigkeit überprüfen.

Autor: -mr-