08.08.2014 Mühldorf/Altötting

Letzte Etappe führte durch unsere Region

Rote Radler in den Landkreisen Mühldorf und Altötting

Rote Radler
Foto: SPD
Auf der letzten Etappe der Sommerradltour mit Markus Rinderspacher erkundeten die Roten Radler die Region Mühldorf-Altötting

mehr Bilder ansehen
Fotostrecke
mit
6 Bildern



Am Startpunkt am Mühldorfer Rathaus warteten Bürgermeisterin Marianne Zollner und Landtagsabgeordneter Günther Knoblauch schon auf die Roten Radler um den Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Markus Rinderspacher. Nach einer kurzen Fahrt durch die wunderschöne Altstadt von Mühldorf kam direkt der erste Höhepunkt der Etappe: die Überfahrt über den Inn mit einer Holzfähre. Das kleine Boot wird allein von der Strömung auf die andere Seite gedrückt. Die Überfahrt kostet faire 1,50 Euro pro Person. Fraktionschef Markus Rinderspacher ließ es sich nicht nehmen, kurz selbst das Steuer zu übernehmen.

Nächster Programmpunkt der Radltour war der Skulpturenweg im Altöttinger Forst. Die Bayerischen Staatsforsten haben dieses Kunstprojekt ins Leben gerufen, um den Wald mit noch mehr Sinnen erleben zu können. Insgesamt neun Künstler haben im Wald Kunstwerke aus verschiedenen Materialien wie Holz, Metall und Farbe geschaffen. Auch Horst Renner hat ein Objekt beigesteuert und erläuterte die Hintergründe zu den zahlreichen Skulpturen.

Als nächstes ging es für die Roten Radler nach Neuötting, wo sie von SPD-Bürgermeister Peter Haugeneder begrüßt wurden. Markus Rinderspacher trug sich ins goldene Buch der Stadt ein. Danach gab es eine lebhafte Diskussion über die zwei wichtigsten Themen der Region: der weitere Ausbau der A94 sowie der Bahnausbau nach Freilassing (Zweigleisigkeit und Elektrifizierung). Der Bahnabschnitt Markt Schwaben-Ampfing ist eine der am stärksten eingleisig befahrenen Strecken Deutschlands.

Auf der anschließenden Fahrt nach Töging am Inn entlang wurden die Roten Radler dann von einem heftigen Regenschauer überrascht. Zum Glück hatten die meisten Mitfahrer vorgesorgt: Die Regenklamotten waren schnell angezogen und weiter ging es!

Letzte Station der Tour war die Besichtigung des Innkraftwerks Töging, das größte Wasserkraftwerk in Bayern. Das Kraftwerk ist fast 100 Jahre alt und ist das leistungsstärkste Kraftwerk am Inn. Werksgruppenleiter Klaus Schöler führt die Gruppe herum und erläuterte die Pläne für einen Neubau. Bei den 15 Turbinen macht sich nämlich mittlerweile deutlich das Alter bemerkbar und sie müssen regelmäßig komplett zerlegt und gewartet werden.

Für Markus Rinderspacher war die letzte Etappe ein gelungener Abschluss der Sommerradltour. „Es hat Spaß gemacht, sich Bayern zu erradeln. Man bekommt einen ganz anderen Bezug zu den Menschen und der Landschaft, wenn man mit dem Radl unterwegs ist. Das ist einfach was Anderes, als wenn man mit der Limousine vorgefahren kommt und danach wieder abbraust. Ich habe viele interessante Gespräche geführt und eine Menge gelernt. Zudem habe ich sogar etwas abgenommen.”

Günther Knoblauch zeigte sich hochzufrieden mit der Tour: „Es war toll, dass Markus Rinderspacher bei uns war und wir ihm unsere Umgebung und unsere Anliegen vor Ort aufzeigen konnten. Bei so einer Radltour redet es sich doch ganz anders als förmlich per Brief – wir sind mit vielen Leuten ins Gespräch gekommen, genauso wie wir es wollen: Politik mit dem Bürger – für den Bürger und kein Zentralismus von München aus.”

Autor: wo
Weitere Nachrichten aus dem selben Ort: