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29.06.2012 Waldkraiburg

Strafverfahren wird eingeleitet

Jugendlicher (17) zielt mit Böller auf Polizeibeamten

Blaulicht
Foto: Polizeipräsidium Obb.
Am Rande der EM-Feierlichkeiten gab es leider wieder einige Unbelehrbare. Auf einen 17-Jährigen kommt ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoß nach dem Sprengstoffgesetz zu.

Aufgrund der Vorfälle nach den bisherigen EM-Spielen erhielt die PI Waldkraiburg für das Halbfinale Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei. Trotz der Niederlage gegen Italien, kam es zu einem Treffen von rund 100 Personen am Kreisverkehr Teplitzer Straße. Wieder befanden sich mehrere Störenfriede in der Gruppe. So stiegen drei Personen auf das Dach eines angrenzenden Drogeriemarktes, auch gingen wieder mehrere Flaschen zu Bruch. Höhepunkt der „Feierlichkeiten“ war der Wurf eines Böllers auf einen Beamten der Bereitschaftspolizei. Der Böller explodierte direkt am Ohr des Beamten, der hierbei verletzt wurde.

 

Es handelte sich nicht um ein Versehen, denn wie festgestellt wurde, warf der Täter versteckt hinter einer Hecke gezielt auf die Beamten. Der Täter, ein 17jähriger Waldkraiburger konnte nach kurzer Flucht gestellt und festgenommen werden. Er warf bei seiner Flucht noch einige Böller weg, die aber aufgefunden wurden. Auf den 17jährigen kommt nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoß nach dem Sprengstoffgesetz zu.

 

Körperverletzung

 

Nachdem eine Gruppe von sechs jungen Männern am 28.06.2012 schon am „Kreisverkehr“ äußerst unangenehm auffiel, hatten sie vom „Pöbeln“ noch nicht genug und zogen in die Stadtmitte weiter. Dort stießen sie gegen 00:55 Uhr mit einer weiteren Gruppe aus Osteuropäern zusammen. Schließlich bekam einer der sechs jungen Männern, ein 29jährger Waldkraiburger, von einem aus der anderen Gruppe einen Faustschlag ins Gesicht. Dabei erlitt er eine Platzwunde an der Lippe. Er wurde mit dem Sanka ins Krankenhaus nach Mühldorf verbracht. Die Fahndung im Ortsbereich nach der anderen Gruppe um den Täter blieb trotz Unterstützung der Bereitschaftspolizei erfolglos.

Autor: wo

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