Neuer Trainer für Karate Do
TSV Ampfing wieder mit eigener Karateabteilung

Der TSV Ampfing hat wieder eine selbständige Karateabteilung, die nicht mehr der Turnerabteilung unterliegt, sondern wieder eine eigene Sparte ist. Der neue Trainer ist der gebürtige Kroate, Sasa Vladimir Posavec. Der Vater dreier Töchter, die neben der Mutter ebenfalls Karate trainieren, hat eine Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie und seit 2010 eine Zulassung als psychologischer Berater und ist Mitglied im VFP (Verband freier psychologischer Berater, Psychotherapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie).
Auf einen großen Erfahrungsschatz in verschiedenen Kampfsportarten und Techniken, wie Shaolin Kung Fu, Tae-Kwon-Do, Fullkontakt Karate und Kyo-Kushin-Kai Karate, kann Sasa Posavec, zurückgreifen. Bereits seit 2005 trainierte Sasa beim TSV Ampfing Karate - bis zu einer Operation 2009. Nachdem Posavec einige Male an Turnieren teilnahm, stellte er fest, dass Wettkampfkarate nichts für ihn ist, da es hier mehr um viele Punkte als um die Technik geht.
So legt der neue Trainer Posavec mehr Wert auf die körperlichen und geistigen Aspekte des Sportes zur Förderung eines gesunden Selbstvertrauens und einer gesunden körperlichen Entwicklung. 2011 wollte er nach der krankheitsbedingten Pause wieder mit dem Training beginnen. Da aber der damalige Trainer Andreas Hammerath aus beruflichen Gründen das Training für Ampfing aufgeben musste und somit die Abteilung wieder vor den Aus gestanden hätte, entwickelte sich aus Gesprächen, Diskussionen und Zuspruch der Eltern der Gedanke das Training zu übernehmen und die Abteilung „Karate Do“ als eigenständige Sparte zu gründen.
Die Bezeichnung Karate Do (der Weg des Karate = Weg der leeren Hand) wurde gewählt, weil dies aussagt was das Ziel des Trainings ist - nämlich das Näherbringen der Karateideale an alle Interessierten. Getreu dem Motto bildet das Karate Do charakterlich aufrichtige Persönlichkeiten aus, die die Kunst der Selbstbeherrschung ebenso beherrschen, wie die Fertigkeit sich notfalls im Kampf oder in der Selbstverteidigung waffenlos zu behaupten.
„Es gibt kein zu alt für Karate", so Posavec - einzig bei den Kindern wird ein Mindestalter von sechs Jahren vorausgesetzt. Hier soll das Training neben der motorischen und körperlichen Entwicklung auch das Erlernen von gewaltfreier Kommunikation und Aggressionskontrolle sein. Die Techniken dienen zur Entwicklung eines gesunden Selbstvertrauens, Körpergefühls und zur Steigerung der Konfliktfähigkeit. Das Motto „Siegen ohne zu Kämpfen“ steht in der neuen Sparte an erster Stelle. Wer gerne mitmachen möchte, für den gibt es weitere Infos unter E-Mail sas68@online.de oder hier: www.facebook.com/pages/Karate-Do-Ampfing/222522661166017
Unser Bild zeigt die neue Vorstandschaft der Karateabteilung „Karate Do“ (v.l.): Dirk Ullrich (Kassenwart), Roland Kadow (Schriftführer), Vladimir Sasa Posavec (neuer Abteilungsleiter und Trainer) sowie Lea- Katharina Steller (Jugendwart).
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