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05.10.2012 Ergolding

Neue Technik aus Essenbach könnte Internet-Probleme lösen

"Captain Pickhardt" überrascht Ude

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude.
Foto: Tobias Grießer
Da hat selbst Münchens OB – und der designierte SPD-Spitzenkandidat bei den Landtagswahlen – Christian Ude gestaunt. Die Probleme der Internetversorgung könnten schon bald gelöst sein.

Ein Unternehmer aus Essenbach lässt Münchens Oberbürgermeister Christian Ude und Torsten Albig, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, gleichermaßen staunen. Die Firma TDT mit Geschäftsführer Michael Pickhardt an der Spitze hat einen Nachfolger des üblichen UMTS-Routers entwickelt, der die Download-Rate im Internet drastisch erhöht und damit für ein schnelleres und leistungsfähigeres Netz sorgt. Die Probleme der flächendeckenden, leistungsstarken Internet-Verbindung bis in entlegene Winkel Niederbayerns könnten damit weitgehend beseitigt werden.

 

"Captain Pickhardt" – wie ihn SPD-Landesvorsitzender Florian Pronold im Rahmen eines Pressegesprächs am Freitag in Ergolding nannte – erläuterte die Problematik: "Es ist technisch unmöglich und dazu noch unbezahlbar, alle Haushalte mit Glasfaser zu versorgen. LTE ist hier eine weitere Möglichkeit für eine sichere und schnelle Internetverbindung, die über die alten Fernsehfrequenzen funktioniert." Laut Pickhardt sei im ländlichen Raum eine LTE-Abdeckung von annähernd 100 Prozenz möglich. Pickhardt: "LTE ist eine wunderbare Ergänzung zum Glasfaser für eine komplette Abdeckung."

 

Diese Aussage gefiel auch Christian Ude: "Die Kombination aus Glasfaser und LTE ist die Lösung." So könne man quasi alle noch so entlegenen Winkel Bayerns mit schnellem Internet versorgen. Und das Gute daran: Die LTE-Versorgung – sprich die Voraussetzungen sind laut Michael Pickhardt – ist schon jetzt weitgehend vorhanden. "Rund 80 Prozent der ländlichen Fläche können schon heute mit LTE versorgt werden", so der TDT-Geschäftsführer. Man benötigte nur die geeigneten Router.

 

Dass LTE auch bereits heute funktioniert, demonstrierte Michael Pickhardt mit einer Live-Schaltung mittels LTE nach Kiel, wo Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig zugeschaltet wurde. Auch Albig war – wie auch Christian Ude – von der hohen Übertragungs-Qualität überrascht.

Autor: Tobias Grießer

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