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18.06.2012 Landshut

"Ein Sieg der Vernunft"

Startbahngegner in der Region jubeln


Nach dem Aus der 3. Startbahn atmen die Gegner des Projekts erleichtert auf. Auch in der Region Landshut. Die Flughafen München GmbH dagegen bedauert die Entwicklung.


„Das ist ein großartiger Triumph für alle Startbahngegner “, sagen Rosi Steinberger und Alexander Braun, Vorsitzende der Grünen im Landkreis Landshut.

 

Die Grünen seien von Anfang an vehement gegen dieses Projekt eingetreten. „Die dritte Startbahn wäre auch für die Region Landshut eine große Belastung geworden. Lärm und Abgase durch den vorhandenen Flughafen sind genug“, so Steinberger.

 

Zwei Startbahnen würden für den Bedarf unserer Region allemal ausreichen, sagen die Grünen. "Dank der Münchner gibt es nun eine Chance für einen Flughafen mit Maß und Ziel. Es wird langsam Zeit für eine vernünftige Verkehrspolitik in Deutschland. Milliardenschwere Investitionen für unsinnige und Natur zerstörende Projekte müssen der Vergangenheit angehören."

 

Die Flughafen München GmbH (FMG) bedauert dagegen den für den Flughafenausbau negativen Ausgang des Bürgerentscheids in München. Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh: „Die Tatsache, dass eine relative Mehrheit der Münchner Bürger gegen den Bau der 3. Start- und Landebahn gestimmt hat, macht deutlich, wie schwierig es in unserem Lande mittlerweile ist, die Bedeutung wichtiger Infrastrukturprojekte zu verdeutlichen.“ Es sei leider nicht gelungen, eine schweigende Mehrheit unter den mehr als eine Million wahlberechtigten Münchner Bürgerinnen und Bürgern für eine Abstimmung pro Flughafenausbau zu motivieren. Von dieser Entscheidung gehe ein negatives Signal für die Landeshauptstadt und den gesamten Freistaat Bayern aus. Es sei nun schwieriger, die vor 20 Jahren begonnene Erfolgsgeschichte des Airports weiterzuführen. „Falls die Kapazitätsengpässe am Flughafen bestehen bleiben, muss der Großraum München auf wichtige Zukunftschancen und Tausende von neuen Arbeitsplätzen verzichten.“

 

Wie in der Frage des Flughafenausbaus weiter vorgegangen werden solle, müssten nun die Gesellschafter der Flughafen München GmbH beraten.

Autor: ad

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