12.10.2012 Vilsbiburg


Sieben Verletzte bei Unfall am Vilsbiburger Kreisel






Erst vor Kurzem war ein Futtermitteltransporter am Vilsbiburger Kreisverkehr umgekippt, hatte die B299 stundenlang blockiert. Jetzt hat es am Freitagmorgen schon wieder gekracht. Sieben Menschen wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Nach ersten Informationen hat die Fahrerin eines Kleintransporters gegen 2.40 Uhr den Kreisverkehr übersehen, als sie aus Richtung Landshut nach Vilsbiburg unterwegs war. Die Frau überfuhr mit vollem Tempo den Kreisverkehr und stürzte dann im Anschluss mit dem Fahrzeug vier Meter tief in einen Graben. Mit im Wagen saßen noch sechs rumänische Erntehelfer.

 


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Durch den Aufprall zogen sich alle Fahrzeuginsassen scheinbar zunächst nur leichte bis mittelschwere Verletzungen zu. Sie wurden von den eingesetzten Rettungswägen in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Erst bei der intensiven Untersuchung dort stellte sich heraus, dass die Fahrerin lebensgefährlich verletzt wurde. Sie befindet sich derzeit noch in einem sehr instabilen Zustand. Auch bei den weiteren Insassen erwiesen sich die erlittenen Verletzungen teilwiese deutlich schwerer als zunächst angenommen. Von diesen schwebt jedoch keine Person in Lebensgefahr.

Insgesamt waren zwei Notärzte, fünf Rettungswägen sowie die Freiwillige Feuerwehr Vilsbiburg vor Ort. Auf Grund der frühen Tageszeit kam es trotz der teilweise chaotischen Verhältnisse am Unfallort zu keiner nennenswerten Behinderung. Das Unfallfahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst geborgen und abgeschleppt. Der Schaden dürfte sich auf etwa 10.000 Euro belaufen. Bei den eingeleiteten Ermittlungen wird auch geprüft, ob die Fahrerin am Steuer eingeschlafen sein könnte.

Autor: ad
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