11.08.2010 Landshut

Sinti und Roma „hausen" am Messepark

Parkplätze mit Fäkalien übersät!

Sinti und Roma
Foto: Tobias Grießer
Die Sinti und Roma, die derzeit neben dem Messepark ihr Lager aufgeschlagen haben, benutzen die Parkplätze als Toiletten. Die Anwohner sind empört – und die Stadt will hart durchgreifen.

In diesen Tagen muss sich die Stadt Landshut einem heiklen Problem stellen: Auf den öffentlichen Parkplätzen im Osten des Messeparks – in der Nähe des Schlosses Schönbrunn – haben sich am Wochenende zum wiederholten Male einige Familien der Sinti und Roma niedergelassen. So weit, so gut. Doch dass sich einige „dieses reisenden Volkes“, so Ordnungsamts-Chef Fritz van Bracht, dort mehr als unpassend verhalten, bringt nun sogar einige der Anwohner auf die Barrikaden.

„Zwischen 40 und 50 Leute der Sinti und Roma sind letzte Woche von der Nähe der Sparkassen-Akademie zum Messepark umgezogen“, weiß van Bracht. Und obwohl die Mehrheit der Wohnwagen eine eigene Toilette besitzt, verrichten viele der Sinti und Roma „ihr Geschäft“ in den umliegenden Büschen und Grasflächen. Fritz van Bracht zum Wochenblatt: „Es ist leider so, dass diese Leute nicht unsere Hygienevorstellungen teilen. Scheinbar hat man da andere Gewohnheiten.“

Wegen den Erfahrungen aus der Vergangenheit haben die Gäste auch eine Kaution von 500 Euro beim Ordnungsamt hinterlegen müssen. „Und wenn wir merken, dass die Stadt hier selbst saubermachen muss, behalten wir einen Teil der Kaution“, fährt van Bracht eine harte Linie. „Der Kontakt zu den Leuten ist da – und wegen der Reinlichkeit schauen wir genau hin.“

Allgemein sei es natürlich schwierig, etwaige Ordnungswidrigkeiten zu ahnden. Man könne natürlich ein Verfahren einleiten. van Bracht: „Aber wem stelle ich die Bescheide zu? Wo finde ich diese Leute nächste Woche?“ Schließlich seien die Sinti und Roma das ganze Jahr zwischen Rumänien und Südfrankreich unterwegs – und nur wenige Tage am selben Ort. Darum habe sich das Problem vielleicht auch schon wieder in wenigen Tagen von selbst erledigt – wenn die Familien mit ihren Wohnwagen Landshut verlassen haben und eine andere Stadt oder Gemeinde ansteuern. Bis zum nächsten Aufenthalt in Landshut…
Autor: Tobias Grießer
Kommentare
Kommentare ansehen 13.08.2010 11:19 | von: henning
Reisen
Solche Dinge fallen gerne auf in der Auseinandersetzung zwischen mobilen und sesshaften Gesellschaften - werden dann Skandal. es wird irgendwie gern einer Eigenart einer Gruppe Menschen zugeschrieben. Aber: Wer regelmäßig in den Urlaub fährt, durch Länder, die nicht die eigenen sind, wird feststellen, dass jene die sonst sich darüber ergehen, wie andere sich für ihrer heimatlichen Haustür benehmen plötzlich seltsame Bräuche an den Tag legen, sich wie Fürsten aufführen und ohne Srkrupel in alle Ecken und hinter alle möglichen Büsche defäkatieren. Wer mit offenen Augen dies beobachtet sieht, dass dies ein Massenphänomen des Tourismus ist, also des Fremdenverkehrs. pfeilAntworten
Kommentare ansehen 12.08.2010 21:11 | von: unbekannt
Parkplätze mit Fäkalien übersät
hallo wollte mich mal zu disem tehma euser da ich selber eine SINTI bin und wollte mal klarr stellen das wir nicht alle unsere plätze so verlassen wir fahren schon jahre lang unsere plätze an und sind auch immer wider wilkommen da nicht alle so sind ich finde das sehr traurig das wir von einigen deutschen gemeinden so was hören und verurteilt werden ( man darf nicht alle unter einen kamm scheren ) ich kann mich noch erinner ca. vor 65 jahren einige leute auch drastische fehler begangen haben (ihr könnt euch denken was ich meine ) doch wir verurteilen ja auch nicht gleich alle deutschen als rassisten oder !! ich möchte mich für unannehmlichkeiten im namen meines volkes ( SINTI und ROMA ) endschuldigen pfeilAntworten
Kommentare ansehen 13.08.2010 19:45 | von: casimir
Die alte Leier
nicht nur hier vor 65 Jahren sonder in ganz Europa.
Schon um 1400 vonn den Arabern als Sklaven gehandelt und von den Moslems weitergeführt.Als bitte nicht immer nur deutschland nur weil wir eins der Zahlungswilligsten Länder in Sachen entschädigung sind.
Ausserdem kann keiner etwas dafür das es nun mal Sinti waren die da Ihre Fäkalien hinterlassen haben. Wären es eine Gruppe Holländer gewesen wär die Situation die selbe, das heist doch nicht das sich dann gleich alle Holländer angesprochen fühlen.
Im übrigen versteh ich sowieso nicht warum alle anderen Camper auf Cämpingplätze gehen müssen und hier wieder ausnahmen gemacht werden. pfeilAntworten

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