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16.08.2012 Landshut

LaHo: Das Sicherheitskonzept wird strenger

Duisburg-Drama schlägt bis nach Landshut durch

Förderer-Vorsitzender Ernst Pöschl.
Foto: lw
Die Planungen für die Landshuter Hochzeit im kommenden Jahr sind in vollem Gange. Und hierbei müssen sich die Verantwortlichen um Förderer-Vorsitzenden Ernst Pöschl mit weitaus mehr Problemchen herumschlagen, als ihnen lieb sein kann.

„Die Kosten werden deutlich steigen“, sagt Pöschl zum Wochenblatt. Aber nicht nur weil vieles – wie zum Beispiel Arbeitsstunden – im Vergleich zu 2009 teurer geworden sei. „Auch beim Sicherheitskonzept kommt einiges auf uns zu.“

 

Denn gerade die Loveparade-Katastrophe am 24. Juli 2010 in Duisburg mit 21 Todesopfern „schlägt auch bis nach Landshut durch“, weiß Pöschl. „Beim Sicherheitskonzept müssen wir alles auf den Prüfstand stellen. Wir sind hier schon in Gesprächen mit der Stadt.“

 

Man wolle in Sicherheitsfragen das Optimale herausholen, sagt Ernst Pöschl. So werde zum Beispiel derzeit diskutiert, ob sich die Zuschauer des sonntäglichen LaHo-Umzugs mit Bierbänken ihre Plätze reservieren und dann dort überhaupt sitzen dürfen. Pöschl weiter: „Da gab‘s schon grenzwertige Fälle. Und diesmal müssen wir noch genauer hinschauen. Lockerer wird‘s auf alle Fälle nicht!“

 

Gerade die Fluchtwegvorgaben seien eindeutig und würden den Förderern keinen Spielraum lassen. „Es sind einfach gute Fluchtmöglichkeiten nötig – auch wenn der eine oder andere den Umzug dann vielleicht nicht so gut sieht“, zuckt der Förderer-Chef mit den Schultern. Ein Auge zuzudrücken gehe bei der LaHo 2013 nicht. Weil durch die verschärften Sicherheitsauflagen auch ein finanzieller Mehraufwand nötig sei, hofft Pöschl, „dass wir nicht durch den Regen getrieben werden und unsere Veranstaltungen – gerade auch die neuen, wie auf der Burg – gut ankommen. Dann sollten wir mit unserem Budget wieder gut hinkommen.“

 

Auch wenn derzeit die Geschäftsstelle der Förderer eine dreiwöchige Sommerpause eingelegt hat, ist alles vorbereitet für den „heißen Herbst“. Ernst Pöschl zum Wochenblatt: „Im September gehen die Bewerbungen los. Zudem startet im Herbst auch der Vorverkauf für die Veranstaltungen.“ Hier haben die Förderer Neuland betreten: Denn neben der Vorverkaufsstelle beim Verkehrsverein im Rathaus können LaHo-Interessierte diesmal auch online Tickets ordern. Pöschl: „Auch wir sind ein bisserl moderner geworden. Schließlich soll am Schluss jeder zufrieden sein und zu seinen Karten kommen.“

Autor: Tobias Grießer

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