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14.12.2012 Landshut

Direktkandidatin für die Freien Wähler

Jutta Widmann fordert Erwin Huber heraus


Die Landshuter Abgeordnete Jutta Widmann (3. v. li.) ist die Direktkandidatin der Freien Wähler für die Landtagswahl 2013 im Stimmkreis Dingolfing. Sie hat dabei einen prominenten Gegner: Ex-CSU-Chef Erwin Huber.

 

Frisch, dynamisch, zupackend“ – mit diesen Attributen will die Landshuterin Jutta Widmann für die Freien Wähler im Herbst 2013 beim Kampf um das Landtags-Direktmandat im Stimmkreis Dingolfing punkten. Am Donnerstagabend wurde sie bei der Mitgliederversammlung in der Kolping-Gaststätte „Zum Gsellnhaus“ in Vilsbiburg offiziell nominiert. Widmann erhielt alle 17 möglichen Stimmen.
 
„Es gibt noch sehr viel zu tun im Landtag. Dazu würde ich gerne weiterhin meinen Beitrag leisten“, sagte die frisch gekürte Kandidatin, die bereits seit 2008 im Parlament sitzt. Damals war sie auf der niederbayerischen FW-Liste von Platz 5 auf 3 nach vorne gewählt worden und so in den Landtag eingezogen. In ihrer Vorstellungsrede präsentierte sich Jutta Widmann als heimatverbundene, traditionsbewusste Politikerin, der Bayern im allgemeinen und Niederbayern im besonderen am Herzen liege. Gleichzeitig betonte sie ihren Mut, Fehlentwicklungen offen anzusprechen, die die Staatsregierung zu verantworten habe. Beispielhaft nannte sie das Landesbank-Desaster, die Euro-Rettungsschirme, den Breitbandausbau, die Situation des ländlichen Raums und natürlich die Studiengebühren. Bayern habe in der politischen Führung Besseres verdient.
 
Als ihre persönlichen Schwerpunkte erwähnte sie unter anderem die Bildung und den Bürokratieabbau. Bei der Bildung müsse der Kampf um wohnortnahe Schulen noch intensiviert werden. Der Bürokratieabbau liegt Jutta Widmann als mittelstandspolitischer Sprecherin ihrer Landtagsfraktion besonders am Herzen, weil dieses Thema für kleine und mittlere Betriebe von großer Bedeutung sei. „Immer wenn ein neues Gesetz kommt, sollte dafür ein altes Gesetz gehen“, forderte die Abgeordnete.
Generell pflege sie in ihrer politischen Arbeit einen pragmatischen, sachorientierten Stil, so Jutta Widmann: „Bei mir persönlich und bei den Freien Wählern steht der gesunde Menschenverstand im Mittelpunkt. Unser bester Freund ist nicht das eigene Parteibuch, sondern die gute Idee – egal, wer sie gehabt hat.“
 
Die Kandidatur von Jutta Widmann um das Direktmandat im Stimmkreis Dingolfing (der den Landkreis Dingolfing-Landau, die Stadt Vilsbiburg sowie 16 Gemeinden im südlichen Landkreis Landshut umfasst) verspricht besondere Spannung, denn prominenter Konkurrent und „Platzhirsch“ vor Ort ist kein Geringerer als der frühere CSU-Chef Erwin Huber.
 
Bei der gleichen Veranstaltung fielen noch weitere Personalentscheidungen im Hinblick auf das Wahljahr 2013. Zum Listenbewerber für den Landtag wurde Richard Wenninger aus Wallersdorf ernannt, für den Bezirkstag kandidieren Manuela Wälischmiller (direkt) und der Geisenhausener Bürgermeister Robert Maier (Liste).
Autor: lw

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