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24.07.2012 Landshut

LES und EVL bauen ihre Kooperation noch weiter aus

Nach Lizenztheater noch engere Zusammenarbeit

Jürgen Rumrich hat seit 1. Mai bei den Cannibals das Sagen.
Foto: Tobias Grießer
Nachdem das Tamtam um die Zweitliga-Lizenz der Cannibals nun beendet ist, kann man sich am Gutenbergweg wieder auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren.

Die Cannibals haben die Lizenz zur Teilnahme am Spielbetrieb der 2.Bundesliga ohne die angedrohte Sportgerichtsverhandlung erhalten. Geschäftsführer Jürgen Rumrich sah die Sache gelassen und teilt mit: „Wir haben zu keiner Zeit an einem positiven Ausgang gezweifelt. Das Ganze war wohl eine Retourkutsche auf das Interview von Herrn Beck vor der ESBG-Tagung."

 

Nachdem diese Hürde erfolgreich genommen wurde, kann man sich am Gutenbergweg wieder auf das Wesentliche konzentrieren, d.h. die Vorbereitungen auf die neue Saison laufen auf Hochtouren.

 

Dazu zählt auch die Zusammenarbeit mit dem Stammverein EV Landshut. Im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens wurde den Kannibalen und dem EVL ein fehlender Kooperationsvertrag attestiert, „die Realität sieht jedoch ganz anders aus“, sind sich Jürgen Rumrich und der 1. Vorstand des EV Landshut, Helmut Barnerssoi, einig.

 

„Herr Beck hat uns volle Unterstützung zugesagt“ erklärt Barnerssoi. „Mit dem neuen Kooperationsvertrag hat er bereits ein erstes Zeichen gesetzt. Dieser wurde zu verbesserten Konditionen abgeschlossen. Wir sind finanziell nicht auf Rosen gebettet und deshalb für jegliche Art von Unterstützung dankbar.“

 

Die Cannibals und die DNL-Mannschaft werden des Weiteren zur neuen Saison vom selben Ausrüster bedient. „Herr Beck bemüht häufig den Begriff Synergie. In diesem Fall kommt er zum tragen“, klärt Barnerssoi auf. DNL-Akteure erhalten zudem wie die Profis, Hosen, Helme und Handschuhe zum Nulltarif. „Das hilft uns enorm weiter“, so EVL-Vorstand Barnerssoi.

 

Dass die Nachwuchsarbeit der Dreihelmstädter zu den besten Deutschlands zählt ist ohnehin hinlänglich bekannt. Beispiele wie z.B. Marco Sturm oder aktuell Tom Kühnhackl und Tobias Rieder gibt es genug. Rieder und Co. haben ebenfalls erst für den EVL und im Anschluss für die L.E.S. ihre Schlittschuhe geschnürt.

 

„Beide Seiten wollen von der Zusammenarbeit profitieren“, resümiert Jürgen Rumrich. „Wir haben durch die gute Nachwuchsarbeit des EVL hervorragende Jugendspieler quasi täglich vor Augen. Viele Clubs können nicht auf einen derartigen Unterbau zurückgreifen und müssen sich anderweitig umsehen.“

 

„Es ist ein Geben und Nehmen“, fügt der ehemalige Nationalspieler an. „Im Laufe einer Saison gleicht sich das unterm Strich immer wieder aus.“ Somit steht einer Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit nichts im Wege und beide Seiten freuen sich bereits jetzt auf die neue Saison.

Autor: tg

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