21.02.2012 Landshut
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Gehirnerschütterung: Der Kanadier fällt aus

Jetzt hat's auch Thornton erwischt

Ausgebremst: Cannibals-Stürmer Cody Thornton (li.) muss wegen einer Gehirnerschütterung pausieren.
Foto: Georg Gerleigner
Die Cannibals sind derzeit nicht vom Glück verfolgt: Am spielfreien Freitag mussten die Landshuter tatenlos zusehen, wie sich Heilbronn den ersten Tabellenplatz angelte. Nun gibt's auch noch einen neuen Verletzten.

Neben Martin Davidek, der schon in Bietigheim wegen einer Gehirnerschütterung fehlte, hat es nun auch Cody Thornton erwischt: Der Kanadier musste am Sonntag beim Auswärtssieg im Ellental (2:1 nach Penaltyschießen) zwei knochenharte Checks einstecken. Der 25-Jährige konnte die Partie noch zu Ende spielen und verwandelte sogar den entscheidenden Penalty.

 

Doch in der Nacht zum Montag verschlechterte sich sein Zustand zusehends. Trainer Jiri Ehrenberger: „Cody wurde einmal an der Bande mit dem Knie am Kopf getroffen. Seine Kopfschmerzen wurden bis Dienstag immer schlimmer. Deshalb ist bei ihm jetzt Vorsicht geboten.“

 

Thornton wie auch Davidek standen deshalb auch nicht im Aufgebot für das Auswärtsspiel in Crimmitschau. Die beiden torgefährlichen Stürmer werden nach Ansicht des Trainers auch noch am Wochenende fehlen. „Wir müssen erst weitere Untersuchungen abwarten, ehe die Jungs wieder aufs Eis dürfen“, so Ehrenberger zum Wochenblatt.

 

Glück hatte dagegen Kevin Kapstad: Der 26-Jährige zog sich im Montagstraining einen Cut über dem Auge zu und musste ins Krankenhaus. Allerdings konnte der US-Boy am Dienstag die Reise nach Westsachsen antreten.

 

Landshuts Coach Ehrenberger wünscht sich fürs Wochenende natürlich die Rückkehr an die Tabellenspitze. Zumal die Heilbronner Falken am Freitag spielfrei sind und nicht punkten können. Die Begegnung der Cannibals bei den Dresdner Eislöwen wird wohl in Chemnitz stattfinden – und am Sonntagabend um 18 Uhr erwartet man den alten Rivalen SC Riessersee.

 

Wohin derweil der Weg von Goalie Sebastian Vogl führt, ist noch unklar: „Derzeit läuft es auf ein Tauziehen zwischen Landshut, Wolfsburg und einem weiteren DEL-Klub hinaus“, so der 25-jährige Schlussmann. Wolfsburg habe momentan die besten Karten, wobei er sich auch ein langfristiges Engagement am Gutenbergweg vorstellen könne. Am liebsten natürlich in der DEL.



Autor: Tobias Grießer

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