Nach Gesellschafterversammlung der ESBG
Cannibals bleiben in 2. Liga, DEB teilentmachtet

Obwohl die angekündigte Presseerklärung der ESBG noch aussteht, konnte der große Knall laut den "Eishockey News" damit ganz offensichtlich vermieden werden. Weder ist die DEB ganz aus der ESBG draußen, noch schließen sich die Cannibals einer anderen Liga an, wie es Hauptgesellschafter Rainer Beck (Foto) Anfang der Woche noch in den Raum gestellt hatte, sollte er mit seinen Ligaplänen scheitern. Das heißt natürlich ebenfalls, dass den Landshutern die ursprünglich verweigerte Lizenz erteilt wird. Somit fällt die für kommenden Samstag angesetzte Spielgerichts-Verhandlung aus.
Der Knackpunkt sei gewesen, so die Eishockey News, dass der DEB nur mit seinen zwei ursprünglichen Stimmanteilen habe stimmen dürfen, und nicht mit seinen treuhänderisch gehaltenen Stimmen. Damit ist eine Zerschlagung der ESBG, wie vom DEB forciert, ebenso vom Tisch wie die Verhinderung einer weiteren Annäherung an die DEL. Diese soll im Gegenteil weiter vorangetrieben werden. Eine "DEL II" ist also nach wie vor eine klare Option, ebenso wie die ganz neue Struktur für die 2. Bundesliga, die Beck letzte Woche in den Raum gestellt hatte. Schließlich soll ein neuer Kooperationsvertrag mit dem DEB erarbeitet werden - der dessen Einfluss, so darf man annehmen, auf jeden Fall eng begrenzen wird.
- Mehr zum Thema "Landshut Sport":
In Brokstedt soll gleich der nächste Sieg her (19.06.2013)
Lenka Dürr zieht's nach Baku! (17.06.2013)
Youngster Michael Härtl (15) sorgt Standing Ovations (17.06.2013)
Von 0 auf 100 in zweieinhalb Sekunden! (13.06.2013)
Für Smolinski und Co. zählt nur ein Heimsieg (13.06.2013)




zurück


