02.10.2017 Landshut

ACL Devils holen sich mit 49:35-Heimsieg die Deutsche Meisterschaft

Der Speedway-Titel bleibt in Landshut!

Martin Smolinski freut sich über den Deutschen Meistertitel.
Foto: lw
Was für ein Spektakel! Die Landshuter Speedway-Cracks haben am Dienstag den 6-Punkte-Rückstand gegen Brokstedt aufgeholt und konnten somit den Deutschen Meistertitel ausgiebig feiern.

Der Deutsche Speedway-Meistertitel bleibt in Landshut! In der heimischen Ellermühle holte das Sextett der ACL Devils mit einer bravourösen Mannschaftsleistung vor 2.600 Zuschauern den Rückstand vom ersten Rennen in Brokstedt (39:45) auf und fuhr schließlich einen 49:35-Heimsieg ein. Mit dem Gesamtpunktestand von 88:80 konnten die Landshuter den Deutschen Meistertitel verteidigen. Damit wurden die Niederbayern zum 18. Mal Deutscher Speedway-Meister und bauten ihre Führung als Rekordmeister aus.

 

Am Tag der Deutschen Einheit zeigten Kapitän Martin Smolinski und seine Teamkollegen Leon Madsen, Valentin Grobauer, Erik Riss, Dominik Möser und Sandro Wassermann gleich in den ersten Rennen, dass sie gewillt waren, den Rückstand schnellstens aufzuholen und Vollgas in Richtung Titelverteidigung zu rasen. Und das gelang den ACL Devils prima.

 

Allerdings konnten sich die Landshuter bis zu Heat 8 nicht entscheidend absetzen und führten nur mit 25:23. Dann ging's aber Schlag auf Schlag: Madsen und Grobauer fuhren ein 4:2 ein – und Madsen und Smolinski schafften sogar ein 5:1. Plötzlich führte Landshut mit 34:26 – und in der Gesamtrechnung mit 73:71!

 

Das war die Vorentscheidung: Nach einer weiteren 3:3-Punkteteilung durch Grobauer und Riss schlugen Wassermann und Möser knallhart zu, holten fünf Zähler und brachten die Devils mit 42:30 (und in der Gesamtwertung mit 81:75) in Führung. Nachdem Smolinski drei Punkte und danach Madsen und Wassermann sogar vier Zähler einfuhren, war die Landshuter Titelverteidigung unter Dach und Fach!

 

"Das war eine ganz enge Kiste heute und nichts für schwache Nerven", so Sportleiter Stefan Hofmeister nach dem Rennen erschöpft, aber glücklich. Martin Smolinski schwärmte von der tollen Teamleistung und Leon Madsen erklärte, er sei "stolz gewesen, als Gerald Simbeck angerufen hat und mich um Hilfe bat, den Titel wieder nach Landshut zu holen." ACL-Vize Simbeck war aus dem Häuschen: "Die Veranstaltung heute war der Wahnsinn! Packende Läufe und Spannung bis zu den letzten Heats. Schon der Renntag in Brokstedt war ein prima Aushängeschild für den Speedway-Sport in Deutschland, und die heutige Veranstaltung hat nochmal eine Schippe draufgelegt. Gratulation an die Brokstedter, die sich wiederum als fairer Gegner und würdiger Vizemeister gezeigt haben."

Autor: tg

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