Hart erkämpfter Sieg gegen die Starbulls Rosenheim
Cannibals gewinnen 1. Finale mit 1:0

Die nicht so gute Nachricht kam Donnerstagabend aus Hannover: Die dort ansässigen Scorpions werden ihre Lizenz nun doch nicht verkaufen, wie sie nach einer Aufsichtsratssitzung bekanntgaben.
Das hinderte die Cannibals aber nicht daran, ihren Weg zur Zweitligameisterschaft sportlich wie gehabt weiterzugehen. Die Starbulls hatten allerdings schon nach 20 Sekunden die Riesenchance zur Führung, als Marsall allein auf Sebastian Vogl im Cannibals-Tor zufuhr und nur ganz knapp das Tor verfehlte. Danach spielten im 1. Drittel aber nur noch die Cannibals. Doch der bärenstarke Norm Maracle im Tor ließ sich selbst in einer fünfminütigen Überzahl für die Cannibals (zusätzlich Spieldauer-Disziplinarstrafe für Frank nach Stockschlag) nicht bezwingen.
Im 2. Abschnitt änderte sich das Bild. Die Starbulls übernahmen zunehmend das Kommando, konnten aber ihrerseits selbst aus größten Chancen kein Kapital schlagen. Das nutzten die Cannibals weidlich aus: Markus Welz traf in Überzahl in der 38. Minute zum 1:0 nach Vorarbeit von Bill Trew und Peter Abstreiter.
Im letzten Drittel sahen die Zuschauer im nicht ganz ausverkauften Eisstadion am Gutenbergweg wieder ein verteilteres Spiel. Zum Ende hin schienen die Starbulls dem Ausgleich nahe, doch Vogl war jedes Mal auf dem Posten - unter anderem bei einem wahren Monstersave in eigener Unterzahl in Minute 58.
Man darf sich wohl, das hat dieses Spiel deutlich gezeigt, auf eine längere Serie der bayerischen Rivalen einstellen. Sonntag geht es um 18 Uhr in Rosenheim weiter.
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