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24.09.2012 Landshut

Aussprache brachte kein Ergebnis

CSU: Es brodelt weiter in Landshut

CSM-Logo
Foto: lw
Die Landshuter CSU-Fraktion im Stadtrat droht weiterhin auseinanderzubrechen. Eine Aussprache mit den drei Stadträten, die mit dem Gedanken einer eigenen CSM-Fraktion gespielt hatten, brachte am Sonntag kein Ergebnis.

 

Es war ein Versuch, wieder Ruhe in die Stadtratsfraktion der CSU zu bringen, die Abweichler auf Kurs zu trimmen. Doch das ging am Sonntag offenbar gründlich daneben. Wie Dr. Thomas Küffner – der zusammen mit Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner und Hans-Peter Summer über eine eigene CSM-Fraktion nachgedacht hatte – am Montag mitteilte, wurde bei der Aussprache „kein einvernehmliches Ergebnis“ erzielt.
 
Wie berichtet, hatten die drei mit dem Gedanken gespielt, aus Unzufriedenheit über die Arbeitsmoral einiger ihrer Fraktionsmitglieder und dem Postengeschachere in ihrer Partei eine eigene Gruppierung, die Christlich Soziale Mitte, zu gründen. Als das in der letzten Woche durch eine Indikretion bekannt wurde, war das Entsetzen in der CSU groß.
Vor allem, weil Kreisvorsitzender Helmut Radlmeier und MdB Dr. Wolfgang Götzer herbe Kritik einstecken mussten. In einem Gespräch am Sonntag mit führenden Köpfen der Partei sollten die drei Abweichler wieder an die Kandare genommen werden. Das allerdings ging gründlich daneben.
 
 
Die Pressemitteilung von Dr. Thomas Küffner (Foto) im Wortlaut:
 
„In den vergangenen Monaten haben wir immer wieder in internen Diskussionen, aber auch mit uns vertrauten Personen unsere Unzufriedenheit innerhalb des CSU-Kreisverbandes Landshut und der CSU-Stadtratsfraktion besprochen. Unsere Diskussionen bewegten sich in der Frage, wie sich unsere Heimatstadt Landshut positiv in den immer schwieriger werdenden Zeiten weiter entwickeln kann. Dabei haben wir verschiedene Planspiele durchgedacht: Von einer eigenen Fraktion bis zu einer Arbeitsgruppe innerhalb der CSU-Fraktion spannten wir einen weiten Bogen. Wichtig waren uns dabei stets inhaltliche Fragen.
Zu diesen Überlegungen gehörte der Entwurf einer Imagepositionierung für unsere Arbeit. Durch einen Fehler sind diese Planspiele?leider in einem zu frühen Stadium bekannt geworden. Auf Grund der nachfolgenden Turbulenzen gab es am Sonntag eine Aussprache innerhalb der gesamten CSU-Fraktion.
In einem sehr ausführlichen Gespräch hat man sich sehr offen ausgetauscht. Es wurde dabei kein einvernehmliches Ergebnis erzielt. Wir drei werden uns weiterhin so wie auch in der vergangenen Zeit tatkräftig für Landshut einsetzen.“
 
Die CSU in Landshut, sie hat gravierende Probleme.
Autor: Alexander Schmid

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