01.02.2012 Landshut
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Neues Landshuter Kletterzentrum wächst und wächst

Kletterer freuen sich aufs neue Mekka

Die Arbeiten am neuen Kletterzentrum des Alpenvereins schreiten zügig voran.
Foto: Tobias Grießer
Der langgehegte Wunsch der Landshuter Sektion des Deutschen Alpenvereins nimmt immer mehr Gestalt an: Die neue Kletterhalle auf dem Areal der ehemaligen Schochkaserne schreitet mit großen Schritten dem Finale entgegen.

„Wir wollen im Sommer fertig sein“, hofft 1. Vorsitzender Bernhard Tschochner. Mit dem neuen Kletterzentrum – direkt neben dem Jugendkulturzentrum – will sich der über 4.000 Mitglieder zählende Verein bestens für die Zukunft aufstellen. „Wir haben seit Jahren einen enormen Zuwachs“ und so sei die ehemalige Bundeswehr-Turnhalle schon lange zu klein für die Belange des Landshuter DAV. Zumal sich die Kletterer die Halle auch noch mit dem Boxclub Bavaria teilen müssen.

 

Doch man hat immer improvisiert und das Beste aus den möglichen Bedingungen gemacht. „Auch wenn’s mittlerweile schon sehr eng zugeht“, sagt Tschochner. Doch das Ende des Improvisierens naht. Das 16 Meter hohe Kletterzentrum wächst und wächst. Derzeit sind die Handwerker im Inneren des Holzrahmen-Gebäudes fleißig zu Gange.

 

Dass man beim Bau auf Holz gesetzt hat, sei natürlich auch aus Überzeugung geschehen. Das Bauwerk bestehe aus verschiedenen Holzbaustoffen; Stahl sei lediglich als Verbindungsmittel und Beton nur für die Fundamente verwendet worden. Tschochner: „Das ist eines der größten nur in Holz errichteten Gebäude dieser Bauweise.“ Auch das Treppenhaus und die Treppe selbst wurden aus Holz gefertigt.

 

Neben dem eigentlichen Kletterbereich, der Wände bis über 15 Metern Höhe ermöglicht, beheimatet das Landshuter DAV-Zentrum künftig neben Umkleiden, Toiletten, Lager und Büro auch ein Bistro sowie einen Schulungs- und Jugendraum. Hinzukommen zudem die Freifläche am Komplex sowie die Außenkletteranlage.

 

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Die Arbeiten am neuen Kletterzentrum des Alpenvereins schreiten zügig voran.
Auch die Besten des DAV freuen sich auf den nahenden Umzug.
Es wimmelt an den Kletterwänden des DAV. In der neuen Kletterhalle soll sich dies deutlich entzerren.
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In der rund 1,5 Millionen Euro teuren Anlage stehen den Sportlern künftig rund 1.300 Quadratmeter reine Kletterfläche mit mehr als 100 verschiedenen Routen zur Verfügung.

 

Beim Baufortschritt sieht sich Tschochner voll im Zeitplan: „Wir planen, bereits Anfang März die ersten Kletterwände aufzustellen. Und wenn alles klappt, werden wir wohl im April einen Tag der offenen Baustelle durchführen.“ Schließlich wolle man den Mitgliedern und der Bevölkerung auch schon während der Bauphase zeigen, was hier an der Ritter-von-Schoch-Straße und am Liesl-Karlstadt-Weg entsteht.



Autor: Tobias Grießer

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