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06.09.2012 Landshut

EU fördert Projekt für Elektro-Antrieb

820.000 Euro für die Schrauber von der FH Landshut


Die Hochschule Landshut tüftelt zusammen mit Unterehmen an einem neuen Elektroantrieb. Das ist der Europäischen Union viel Geld wert.

 

Elektromobilität ist nicht nur im Automobilbereich ein Thema. Ein elektrischer Antrieb kann auch bei mobilen Arbeitsmaschinen, zum Beispiel in der Landwirtschaft, sinnvoll sein. Darum entwickelt die Hochschule Landshut unter anderem in Zusammenarbeit mit dem niederbayerischen Unternehmen Rosenberger Elektrotechnik GmbH aus Hutthurm (Landkreis Passau) und weiteren bayrischen ein Antriebskonzept, das die gängige Hydraulik hinsichtlich der Energieeffizienz und Umweltschutz überbieten soll. Die Regierung von Niederbayern fördert das vom Bayerischen Wissenschaftsministerium ausgewählte Forschungsprojekt mit EU-Mitteln in Höhe von rund 820 000 Euro.
 
Die Hochschule und ihre Partner entwickeln im Projekt eine an der Praxis orientierte und auf einem interdisziplinären Systemansatz beruhende Palette von modularen Lösungen entwickeln, die den Anforderungen der Maschinenhersteller und der Endkunden Rechnung tragen und gleichzeitig die Energieeffizienz mobiler Arbeitsmaschinen deutlich verbessern.
Im Rahmen des Projekts werden unter Federführung der Hochschule Landshut die in den Unternehmen vorhandene Erfahrungen mit dem technologischen Wissen der Hochschule verknüpft und die Unternehmen in die Lage versetzt gemeinsam als Systementwickler aufzutreten.
 
Erprobt wird die neue Technik an einem selbstfahrenden Zuckerrübenvollernter. Aufgrund der vielen Antriebe ergibt sich hier ein deutliches Potenzial zur Untersuchung der Energieeffizienz von Elektroantrieben in den einzelnen Leistungsklassen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nach einem erfolgreichen Abschluss des Forschungsvorhabens in die Entwicklung von neuen Produkten im Bereich der Elektrifizierung von mobilen Arbeitsmaschinen einfließen. Hierdurch wird in der Region ein Kompetenzpool für die Elektrifizierung im Landmaschinensektor geschaffen und die niederbayerische Wirtschaft unterstützt.
Der Zuschuss der EU kommt aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) mit dem Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“. In dem Programm stehen für Bayern 576 Millionen Euro im Zeitraum 2007 bis 2013 zur Verfügung.
 
Diese Summe soll dazu beitragen, überall im Freistaat für gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen zu sorgen und in strukturschwächeren Regionen die Wettbewerbsfähigkeit, das Wirtschaftswachstum und die Beschäftigung zu fördern.
Autor: lw
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