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19.09.2012 Mainburg

Junge Mainburger BRK’ler helfen an der Ostsee

Das war kein Baywatch!


Auch in diesem Jahr unterstützten die Kameradinnen und Kameraden der Wasserwacht Ortsgruppe Mainburg den Wasserrettungsdienst an der Ostseeküste. Bis zu 10.000 Erholungssuchende sorgten für viel Arbeit.

 

Insgesamt verbrachten sieben ehrenamtliche Helferinnen und Helfer einen Teil ihrer Ferien beziehungsweise den Urlaub am Strand von Markgrafenheide.
 
 
Die hohen Temperaturen Mitte August und die damit verbundenen hohen Besucherzahlen forderten das ganze Können der Mainburger Wasserretter, die zusammen mit weiteren Helfern aus dem ganzen Bundesgebiet für bis zu 10.000 Erholungssuchende zuständig waren.
 
 
Der Wachdienst bot vor allem den jüngeren Wasserwacht’lern die Möglichkeit, ihre erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten in der Praxis anzuwenden und neue Erfahrungen zu sammeln. Dazu zählten zum Beispiel das Schwimmen bei starker Brandung oder das sogenannte Kettentauchen – einer Technik, um schnell eine untergegangene Person zu finden.
 
 
„Besonders Spaß hat mir der Dienstsport gemacht”, sagt Magnus Huber (16, im Bild hintere Reihe 5. von links) von der Jugendgruppe der Wasserwacht Mainburg, der das erste Mal an der Ostsee im Einsatz war. „Für unsere Jungmitglieder stellt der Wachdienst an der Ostsee eine wertvolle Erfahrung dar” meint Peter Mayer (27, hintere Reihe 2. von links), der Mainburger Verantwortliche für den Ostsee-Einsatz „vor allem die Übernahme von Verantwortung und das Gruppenerlebnis motivierten unsere jungen Mitglieder sich auch daheim weiter für die Wasserrettung einzusetzen.” Von der Einsatzbereitschaft und der Motivation der bayerischen Kameradinnen und Kameraden ist auch der Wachleiter Martin Zavesky (31, vordere Reihe 2. von rechts) aus Dresden begeistert: „Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr die Mainburger so zahlreich an den Strand gekommen sind.” 
 
 
Zum Foto: Die Mainburger Wasserwachtler im Kreise ihrer Kollegen aus ganz Deutschland: hintere Reihe: Peter Mayer (2. v. li.), Jessica Baum (3. v. li.), Magnus Huber (5. v. li.); vorne: Verena Rous (li.), Tanja Lühr (2. v. li.), Sylvie Betyna (3. v. li.). der 7. Mainburger, Markus Fertl (stellv. Technischer Leiter), konnte nicht so lange teilnehmen und war, als das Foto gemacht wurde, bereits wieder daheim.
Autor: pm/ik
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