Die Wochenblatt App
19.09.2012 Abensberg

So war‘s mit den Stars

„Vatertage” - die Fete im Roxy


Das Abensberger Roxy-Kino hat aus dem Besuch der Hauptdarsteller und des Regisseurs des Films „Vatertage” ein kleines Volksfest gemacht. Für Regisseur Rasper am Ende „der Höhepunkt meiner Kino-Tour”. Die bezaubernde Maria Reiser war auch da - und musizierte.

 

„Wenn 15jährige Kinder kriegen, könnte ich ja schon Opa sein“ dachte sich Sebastian Bezzel vor einigen Jahren. Zusammen mit Freunden spann  der Schauspieler diesen Gedanken weiter, fand jemand, der dazu ein Drehbuch schrieb und letztlich im Regisseur Ingo Rasper einen weiteren Fan der Idee, der ebenfalls noch am Drehbuch mitschrieb und schlussendlich Regie führte.  
 
 
Heraus kam ein leichter, lustiger Film, der so manches Klischee auf den Kopf stellt und – wie schön! – mit einem Happy End beglückt. Zum Filmstart landeten Sebastian Bezzel, wohnhaft im fernen Hamburg samt Regisseur Rasper (Berlin) und Schauspielerin Sarah Horvath (ebenfalls Berlin) am Freitagabend im Roxy Kino in Abensberg, wo Bezzel ein Fass anzapfte („Wie macht man das?“  - Bürgermeister Brandl: „Einfach draufhaun!”)und das Publikum passend zum Film mit Weißwurst und Brezen bewirtet wurde. Auf die Frage, wie oft sie den Film denn schon gesehen haben, meinte  der Regisseur: „Ungefähr 120 mal”, Sarah Horvath: „Ich sehe mich nicht gerne im Film. Das ist irgendwie… unheimlich.  Aber ich habe den Film auch schon zweimal gesehen“. Der Hauptdarsteller: „So vier bis fünf mal”. 
 
 
Damit die Zeit beim Schlange stehen vor dem Kino nicht zu lang wurde und auch die Wartenden im Kino gut unterhalten waren, war Maria Reiser mit ihrer Gitarre unterwegs. Mal drinnen, mal draussen sang die Tochter des Mainburger Bürgermeisters im Dialekt und jodelte auf höchst internationale Art. Die Wahl- Berlinerin begeisterte nicht nur musikalisch.

Autor: Anna Maria Mora

Weitere Nachrichten aus dem selben Ort: