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14.12.2012 Kelheim/Mainburg

Schönes und Trauriges vom tierischen Polizeibericht

Hund vertreibt Einbrecher


Ein großer Hund, der in Meilenhausen Einbrecher vertreibt, überteuert verkaufte Welpen ohne Stammbaum, ein angefahrenes Reh im Stall und eine vergiftete Katze - aus dem aktuellen Polizeibericht im Landkreis Kelheim.

Aus den Polizeiberichten der Polizeiinspektionen Kelheim und Mainburg erreichten die Redaktion dieser Tage einige tierische Vorfälle -  es sind tolle Sachen wie ein Hund, der einen Einbruchsversuch vereitelt, oder Trauriges wie eine Katze, die in Siegenburg vergiftet wurde. 

 
 
Die Polizei Mainburg meldet: „Hund verscheucht Einbrecher. In der Zeit von 10.12.12, bis 13.12.12 wurde in Meilenhausen versucht in ein Wohnhaus einzubrechen. Unbekannte Täter hatten versucht die Haustüre mit Hebelwerkzeugen zu überwinden. Die Täter ließen jedoch vermutlich von ihren Vorhaben ab nachdem der große Hund des Eigentümers hinter der Haustüre erschien. An der Haustüre entstand nur geringer Sachschaden.”
 
 
Als Jagdwilderei wird dieser Vorfall gewertet: „Reh angefahren und mit nach Hause genommen. Am 13.12.12, gegen 5.00 Uhr hatte ein 55-jähriger Siegenburger ein Reh angefahren und anschließend mit nach Hause genommen. Das Reh sperrte er in seinen Stall. Nach fast 12 Stunden verständigte er erst die Polizei. Von den Beamten wurde der JP verständigt, der das Reh von seinen Leiden erlöste und an sich nahm. Gegen den Siegenburger wird nun wegen Jagdwilderei ermittelt. An seinem Pkw entstand bei dem Unfall kein Schaden.”
 
 
 
Ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ist diese Vergiftung einer Katze in Siegenburg: „ In der Zeit von Mittwoch, auf Donnerstag, 13.12.12 wurde in Siegenburg eine Katze vergiftet. Auf bisher unbekannte Art und Weise wurde in Siegenburg, Am Kirchberg, eine Katze vergiftet. Hinweise nimmt die PI Mainburg unter Tel.: 08751/86330 entgegen.”
 
 
 
Und bei der Polizeiinspektion Kelheim lief dieser Fall auf: „Frau aus Landau an der Isar verkauft Schäferhundwelpen als reinrassig, obwohl dies nicht der Wahrheit entspricht. Am heutigen Freitag kam eine 35-jährige Frau aus Bad Abbach zur Polizeiwache Bad Abbach und erstattete Anzeige gegen eine 52-jährige Frau aus Landau an der Isar wegen Betrugs. Die Frau aus Landau hatte an die Abbacherin einen angeblich reinrassigen Schäferhundwelpen für 1.200 Euro verkauft. Nun stellte sich heraus, dass der gekaufte Welpe nicht reinrassig war und keinen Stammbaum nachweisen konnte. In diesem Fall ist der Hund nur ca. 500 Euro wert. Gegen die Frau aus Landau an der Isar wurde deshalb Anzeige wegen Betrugs erstellt.”
Autor: pm/ik

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