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22.08.2012 Teugn/Abensberg

Bayernpartei will mit Gillamoos-Plakat provozieren

Merkel als „Schlange im Paradies”


Auf Provokation aus ist die Bayernpartei, die heuer erstmals beim Politischen Montag auf dem Gillamoos vertreten sein wird - das Werbeplakat der Partei zeigt eine Kanzlerin als Euro-Schlange mit Pinocchio-Lügennase und Hasenohren.

 

Fritz Zirngibl ist der Kreisvorsitzende der Bayernpartei und wohnt in Teugn. Allerdings hat er in Abensberg schon mit diversen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht, und nun hat Zirngibl auch erstmals die Bayernpartei auf dem Gillamoos - beim Politischen Montag wird der Generalsekretär der Bayernpartei, Hubert Dorn, im Kuchlbauer am Stadtplatz sprechen, Zirngibl natürlich ebenfalls. 
 
 
Im Kuchlbauer am Stadtplatz waren jahrelang die Grünen mit ihren jeweiligen Rednern; sie kehren dieses Jahr wieder auf die Gillamoos-Festwiese zturück. Die Wochenblatt-Redaktion hat ausführlich berichtet.
 
 
Das erste mal, dass die Bayernpartei im politischen Gillamoos-Montag auftritt - muss es da gleich ein so provokantes Plakat sein? Zirngibl: „Wir haben uns schon gefragt, ob wir die Kanzlerin als bayrischen Wolperdinger darstellen sollen. Aber die Umstände fordern starke Zeichen. Wie die Schlange im Paradies das glückliche Leben dort für Adam und Eva beendet hat, so werden die Entscheidungen, welche durch „Merkel und Co” getroffen wurden, dauerhafte negative Auswirkungen für unser Land haben. Zu lange haben unsere Regierenden es allen recht zu machen versucht und dabei massiv gegen die Interessen des eigenen Landes verstoßen. Schlechte Verhandlungsführungen, Widersprüche und Lügen haben den Weg ins Chaos-Europa bereitet. Daher die „Pinoccio-Nase” und die „Hasenohren” auf unserer Merkel-Karikatur.”
 
 
Zirngibl und die Bayernpartei sind strikt gegen den ESM-Vertrag und fordern ein unabhängiges Bayern, das souverän seine Interessen in einem „Europa der Freunde” vertreten solle. Sowieso - Zitat Zirngibl: „Die schlechte Haushaltsführung des viel zu schnell gewachsenen Europas, darf nicht mit immer neuen Geldern aus unserer Haushaltskasse bezahlt werden. Wir wollen keine Bevormundung durch das ferne Berlin oder noch fernere Brüssel.”
Autor: pm/kb/ik
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