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29.02.2012 München/Hamburg

Klitschko-Management gibt Gas

Maulkorb für Huck!


Da hat sich Schwergewichts-Boxer Marco Huck schwer verhoben - seine Behauptung, die Ohrfeige von Dereck Chisora gegen Vitali Klitschko beim Wiegen vor dem Kampf sei eine Inszenierung gewesen, ist gerichtlich untersagt worden.

 

Hier die offizielle Pressemitteilung der Klitschko Management Group:
 
„Maulkorb für Huck
 
Bernd Bönte, Manager der Schwergewichts-Weltmeister Vitali und Wladimir Klitschko und Geschäftsführer der Klitschko Management Group (KMG), hat gegen Marco Huck eine einstweilige Verfügung vor dem Hamburger Landgericht erwirkt (Az.: 324 O 131/12). Huck hatte auf einer Pressekonferenz behauptet, die Ohrfeige von Dereck Chisora gegen Vitali Klitschko beim offiziellen Wiegen vor deren WM-Kampf am 18. Februar in München sei durch den Manager inszeniert worden.
 
 
Das Landgericht Hamburg hat diese Aussage nun untersagt. Bei Zuwiderhandlung drohen Huck eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 250.000 Euro oder bis zu sechs Monate Gefängnis.
 
 
„Die Entscheidung des Gerichts ist die einzig richtige. Huck sollte in Zukunft besser nachdenken, bevor er den Mund aufmacht“, kommentierte IBF-, WBA-, WBO- und IBO-Champion Wladimir Klitschko das Urteil.”
 
 
Anmerkung: Marco Huck hat sich selbst bereits in der Tradition des letzten deutschen Schwergewichts-Boxers Max Schmeling gesehen, scheiterte aber am Samstag im Kampf gegen Titelverteidiger Alexander Povetkin nach Punkten. Selbst Huck-Trainer Ulli Wegner riet von Schmeling-Vergleichen ab. Allerdings: Huck zeigte am letzten Samstag über zwölf Runden eine Leistung, die ihm vorab nicht unbedingt zugetraut worden ist. 
Autor: pm/ik
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