Dipl. Ing. Harald Hillebrand vom Büro FreiraumSpektrum in Abensberg hat den Informationsabend im Auftrag der Teilnehmergemeinschaft Elsendorf II so zusammen gefasst:
„Auf dem Bürgerinformationsabend zum Dorferneuerungsverfahren Elsendorf II wurden am 15.12.2011 die Kernpunkte des geplanten Ausbaus des Elsendorfer Baches, die Sanierung von Stützmauern und Brücken und die Neugestaltung von Plätzen im Vorentwurf vorgestellt. Zu der Versammlung fanden sich 50 Interessierte ein, womit das Konzept der intensiven Bürgerbeteiligung seitens der Elsendorfer Bevölkerung bestätigt wurde.
Der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft Elsendorf II, Thomas Henning, konnte Erfreuliches berichten: Bei einem kürzlich stattgefundenem Treffen mit Trägern öffentlicher Belange erklärte sich das Straßenbauamt als Unterhaltslastpflichtiger der anliegenden Straße mit der dazugehörigen Bachmauer bereit einen beträchtlichen Anteil der Gesamtfinanzierung zu übernehmen. Dies sei ein sehr großer Fortschritt für den Lauf des Verfahrens und dessen Finanzierbarkeit, wie Bürgermeister Matthäus Faltermeier betonte.
Landschaftsarchitekt Harald Hillebrand vom Büro FreiraumSpektrum aus Abensberg stellte den Anwesenden verschiedene Planungsvarianten für den geplanten Bauabschnitt vor. Die Konzepte reichten von naturnahen, begrünten Böschungen bis hin zu Treppenabgängen aus Naturstein. Die Gemeinsamkeit aller Ideen aber ist, einen direkten, begehbaren Zugang zum Bach herzustellen, um damit ein gewisses Risiko für Menschen zu mindern.
Hillebrand erläuterte, dass es sich bei den vorgestellten Varianten um ein sehr frühes Planungsstadium handelt, in welchem jederzeit Änderungen möglich sind. Hintergrund ist, es den Bürgern zu ermöglichen sich aktiv in den Planungsprozess einzubringen. Dies konnten die Bürger am gleichen Abend auch noch tun und ihre bevorzugte Variante auf den im Saal ausgehängten Plänen markieren.
Im Anschluss der Planvorstellung wurde in einer angeregten Diskussion, Wünsche, Ideen, Fragen und Änderungsvorschläge vorgebracht. Besonders am Herzen lag den Elsendorfern die Verkehrssicherheit (v.a. für die Schulkinder) und der Hochwasserschutz, da der Ort in vergangener Zeit schon häufig von Überschwemmungen, verursacht durch einen Rückstau der Abens, heimgesucht wurde. Gemeinsames Credo war eine dorfgerechte, naturnahe Lösung, die auch finanziell vertretbar ist.
Anhand der Anregungen und Wünsche der Bürger, die sie zusätzlich in schriftlicher Form auf ausgeteilten Zettelchen äußerten, aber auch auf der Diskussionsplattform im Internet (tg.elsendorf.de), wird nun die weitere Planung erfolgen. Baubeginn wird voraussichtlich im Jahr 2013 sein.
Die (künftig mögliche) Darstellung des Elsendorfer Bachs wurde vom Büro FreiraumSpektrum, Abensberg, zur Verfügung gestellt.
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