28.08.2017 Niederbayern

Europaregion Donau-Moldau

Niederbayern und Südböhmen wollen an einem Strang ziehen

Ziehen an einem Strang: Die neue Kreishauptfrau von Südböhmen Ivana Stráská und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich bei einem Kennenlernbesuch in Budweis.
Foto: Bezirk Niederbayern
Niederbayern und Südböhmen wollen weiter an einem Strang ziehen. Das hat Ivana Stráská, neue Kreishauptfrau der Region Südböhmen, bei einem Kennenlernbesuch mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich in Budweis betont. Heinrich hatte um Unterstützung geworben für die Gründung eines "Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit" (EVTZ) und fand in Stráská eine Unterstützerin.

"Unsere Prioritäten haben sich durch den Amtswechsel nicht geändert, wir werden unsere gute Zusammenarbeit weiterführen", erklärte Ivana Stráská. Heinrich begrüßte dies: "Die Kooperation war immer exzellent und vertrauensvoll, ich bin mir sicher, das wird so weitergehen." Die Europaregion Donau-Moldau, so der Bezirkstagspräsident, stehe an einer Weggabelung. Ab 2020 ändere sich die Förderkulisse bei der Europäischen Union, und um weiterhin EU-Mittel zu erhalten, sei die Gründung eines EVTZ von großem Vorteil. Der Konsens, sich wichtige Kernthemen bei der Arbeit der Europaregion zu beschränken, sei groß gewesen, so Heinrich: "Jetzt geht es um die Verbindlichkeit und die Frage, ob man Strukturen so schaffen kann, dass ein EVTZ gegründet werden kann. Dabei steht auch die personelle und finanzielle Ausstattung der Europaregion Donau-Moldau zur Diskussion." Stráská gab ihm Recht und versprach, auch bei den übrigen tschechischen Partnern dafür zu werben. Es sei das Ziel, dazu eine Rechtsordnung zu erarbeiten.

 

Kaspar Sammer, Mitglied des Trilateralen Koordinierungsgremium Niederbayern, betonte, es sei nun wichtig, konkrete Projekte zu definieren, an denen gearbeitet werde und die gefördert werden sollen: "Wir haben sehr gute Ideen." Heinrich und Stráská vereinbarten, bis zur nächsten Präsidiumssitzung der Europaregion Donau-Moldau einen Grundsatzbeschluss zur rechtlichen Vorbereitung eines EVTZ vorzubereiten. Ihre Ideen bei dem Gespräch brachten auch Kateřina Pospíšilová und Petr Soukup, Mitglieder des Trilateralen Koordinierungsgremium Südböhmen und Romana Sadravetz, Leiterin der Geschäftsstelle der Europaregion Donau-Moldau, ein. Der Abschied in Budweis fiel herzlich aus: "Wir sind uns einig", gab die neue Kreishauptfrau dem niederbayerischen Bezirkstagspräsidenten auf den Weg.

Autor: Pressemitteilung

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