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18.07.2013 Stausacker/Weltenburg

Strömung hatte die 75-Jährige erfasst:

Frau rettet ihren Ehemann aus der Donau und stirbt Stunden später im Krankenhaus

Die Donau bei Weltenburg
Foto: VöF
Am Mittwoch, 17. Juli, hatte eine 75-jährige Frau ihres Ehemannes aus der Donau gerettet, als dieser gegen 14.40 Uhr in Panik geraten war. Bei der Rettungsaktion war sie selbst in Gefahr geraten und leblos aus der Donau geborgen worden. Am Abend verstarb die Frau im Krankenhaus.

Die 75-jährige Frau war mit ihrem 81-jährigen Mann beim Schwimmen in der Donau am so genannten Nepomukfelsen beim Kloster Weltenburg. Als ihr Mann in Panik geriet und nach Hilfe rief, zog sie ihn zum Ufer, bis er an Land klettern konnte. Dabei wurde die Frau von der Strömung erfasst und rund einen Kilometer abgetrieben.

 

Ein in der Nähe befindlicher Zillenfahrer hielt die treibende Frau fest und zog sie auf eine Sandbank. Dort konnte er zusammen mit seiner Begleiterin die leblose Frau reanimieren. Die zunächst Gerettete kam mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Ingolstadt, wo sie am Abend auf der Intensivstation verstarb. Der Ehemann der Verstorbenen blieb unverletzt und musste nach dem Ableben seiner Frau vom Kriseninterventionsteam (Mona) betreut werden.

 

Die weitere Sachbearbeitung wird von der Kripo Landshut übernommen.

Autor: uh / pm